Themenbereich "Arbeit + Beruf"

Themenpark "Menschen mit Behinderung und Beruf"

(Halle 3, Stand 3C74 – 3E90)

Foto: Themenpark "Menschen mit Behinderung und Beruf"; Copyright: Messe Düsseldorf
Foto: Logo Themenpark Menschen mit Behinderung und Beruf
Eine der wichtigsten Bedingungen für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ist die aktive Teilhabe am Berufsleben.

Auch 2016 präsentieren die Aussteller - wie z.B. die Integrationsämter LVR und LWL - wieder viele Unterstützungsmöglichkeiten und Beratungsangebote für behinderte Menschen im Job.

Vor allem Jugendlichen und jungen Erwachsenen kommt dabei eine große Bedeutung zu.

Vortragsprogramm der Integrationsämter von LVR und LWL im REHACARE-Forum

(Halle 3, Stand 3E74)

Logo: LVR Landschaftsverband Rheinland

LVR

 

Landschaftsverband Rheinland (LVR)

Der LVR erfüllt als Kommunalverband rheinlandweit Aufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur. Er ist der größte Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland und betreibt 41 Schulen, zehn Kliniken, drei Heilpädagogische Netze sowie 19 Museen und Kultureinrichtungen. Er engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen.
Logo: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

LWL

 

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erfüllt als Kommunalverband westfalenweit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur. Er ist einer der größten deutschen Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland und betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser und 17 Museen.

Mittwoch, 28. September 2016

11.00 – 12.00 Uhr
Beschäftigungsfähigkeit erhalten – Wie finde ich den richtigen Arbeitsplatz?
Norbert Poqué, Dipl. Ing. (Produktionstechnik) und Technischer Berater im LVR-Integrationsamt

Bei vielen schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten ändert sich im Laufe der Beschäftigung das individuelle Leistungsvermögen oder die arbeitsseitigen Anforderungen steigen. Oftmals kann der bisherige Arbeitsplatz in der bisherigen Form nicht mehr ausgefüllt werden. Anforderungs- und Leistungsprofil stimmen nicht mehr überein. Dieses Seminar zeigt Methoden auf, mit denen man das Anforderungs- und Leistungsprofil vergleichen kann.

12.15 – 13.00 Uhr
Die Fachberater der Kammern im Auftrag der Integrationsämter NRW – Bericht aus der Praxis
Volker Boeckenbrink; Integrationsberater bei der Handwerkskammer Düsseldorf

Volker Boeckenbrink, Kammerberater im Auftrag des LVR-Integrationsamtes, berichtet aus der Praxis über seine Aufgaben und seinen Beratungsalltag bei der Handwerkskammer Düsseldorf. Handwerksbetriebe, die Menschen mit Behinderung beschäftigen oder ausbilden bzw. dies möglicherweise beabsichtigen, haben viele unterschiedliche Fragestellungen und Informationsbedarfe. Denn: Oftmals unterscheidet sich die betriebliche Praxis von der Theorie. Bei seinem Vortrag wird Herr Boeckenbrink von einem Arbeitgeber aus seinem Kammerbezirk unterstützt.

Donnerstag, 29. September 2016

15.15 – 16.15 Uhr
Teilhabe am Arbeitsleben – Die wichtige Rolle der Schwerbehindertenvertretung im Betrieb
Martin Bsdurek, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen für Industrie, Wirtschaft und Verwaltungen NRW e. V.

Die bevorstehende Einführung des Bundesteilhabegesetzes und die Novellierung des SGB IX wirken sich auch auf die Arbeit und die Rolle der Schwerbehindertenvertretungen aus. Die geplanten Änderungen betreffen unter anderem den Freistellungs- und Schulungsanspruch - die Rolle der Schwerbehindertenvertretung im Betrieb wandelt sich immer mehr. Martin Bsdurek, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen für Industrie, Wirtschaft und Verwaltungen NRW e. V., vertritt etwa 800 gewählte Schwerbehinderten-vertretungen in NRW und wagt einen Blick in die Zukunft der Arbeit der Interessensvertretungen.

16.30 – 17.15 Uhr
Bundesteilhabe-Gesetz – Nichts über uns - ohne uns
Christoph Beyer, Leiter des LVR-Integrationsamtes Köln

Mit dem geplanten Bundesteilhabegesetz soll entsprechend der Vorgaben des Koalitionsvertrages die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen verbessert und damit das deutsche Recht im Licht der UN-Behindertenrechtskonvention weiterentwickelt werden. Die wichtigsten Ziele werden komprimiert dargestellt.

Freitag, 30. September 2016

11.00 – 12.00 Uhr
Erfolgsmodell Integrationsunternehmen – Unternehmen mit sozialem Auftrag
Michael Schneider, Referatsleiter LWL-Integrationsamt Westfalen Klaus-Peter Rohde, Leiter der Abteilung Integrationsbegleitung, Integrationsunternehmen im LVR-Integrationsamt

Die Förderung von Integrationsprojekten ist ein besonderes Instrument der Integrationsämter zur Schaffung und dauerhaften Sicherung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Schwerbehinderung in Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Bereits weit über 250 geförderte Unternehmen in Nordrhein Westfalen zeigen und leben echte Erfolgsgeschichten.


12.15 – 13.15 Uhr
Psychische Belastung im Betrieb
Dr. Werner, Integrationsfachdienst Essen

Der Vortrag will zunächst für die vielfältigen und oft schwer erkennbaren Folgeerscheinungen übermäßiger psychischer Belastung im Arbeitsumfeld sensibilisieren. Er wird dann nach Ursachen für Überforderung fragen und Anregungen zur Vermeidung von Überlastung geben.

Samstag, 01. Oktober 2016

12.00 – 12.45 Uhr
Der Weg auf den ersten Arbeitsmarkt – die Budgets für Arbeit vom LWL und LVR
Dr. Monika Peters, LWL-Integrationsamt
Brigitte Duseck, IFD Steinfurt
Petra Mönstermann, IFD Borken / Coesfeld

Für Menschen mit Behinderung, die eine Alternative zur Werkstatt suchen, bietet das Budget für Arbeit durch enge Begleitung und das Zusammenspiel verschiedener Programme Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten.


13.00 – 14.00 Uhr
Der Weg von der Schule in den 1. Arbeitsmarkt - STAR – Schule trifft Arbeitswelt
Team STAR, LWL-Integrationsamt IFD Westfalen-Lippe

Ein Beispiel aus der Praxis zeigt den gelungenen Übergang eines jungen Menschen mit Behinderung von der Schule in den ersten Arbeitsmarkt.

Digital informiert - im Job integriert (Di-Ji)

Logo: Digital informiert - im Job integriert

"Di-Ji" ist ein Projekt der BAG Selbsthilfe e.V., des Sozialverbands VdK Deutschland e.V. und des Forschungsinstituts Technologie und Behinderung und setzt sich für die Integration von Menschen mit Behinderung im Arbeitsalltag ein.

Ein Ziel von Di-Ji ist es, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für Barrieren im Berufsalltag zu schaffen und über Sinn und Zweck von Barrierefreiheit zu informieren. Das Projekt möchte so Anbietern von Hard- und Software sowie von Webinhalten verdeutlichen, welchen Nutzen ein barrierefreies Angebot hat.

Die Wirksamkeit von Barrierefreiheit und Universellem Design soll erhöht und auch unter qualitativen Gesichtspunkten beobachtet werden. Gerade der Zugang zu elektronischen Medien ist in der modernen Informationsgesellschaft für alle – besonders in der Arbeitswelt – unerlässlich.

Das Projekt setzt speziell dort Schwerpunkte, wo Hürden in der digitalen Welt eine berufliche Eingliederung verhindern. Dabei kann es um Software gehen, aber auch um Info-Terminals, Automaten oder Internetangebote wie Jobbörsen oder den Einsatz von digitalen Dokumenten (z.B. PDFs). Menschen mit Behinderungen steht in vielen Bereichen kein adäquater Zugang zu berufsrelevanten Informationen offen.

Das Projekt setzt sich für die Chancengleichheit ein und arbeitet daran, die Teilhabe im modernen Arbeitsleben zu verbessern. Dabei wendet sich "Di-Ji" zum einen an Anbieter von Hard- und Software oder etwa Webinhalten und bietet Leitfäden u.ä. an, die beim Erstellen und Bereitstellen von barrierefreien digitalen Informationen unterstützen. Auch Wirtschaftsvertreter stehen im Fokus, wenn es um die Sensibilisierung für die digitale Barrierefreiheit am Arbeitsplatz geht.

Mehr über das Projekt Di-Ji unter: www.di-ji.de