Bildungsbericht setzt Impulse für Inklusion

20.06.2014
Foto: Schulkinder mit Lehrerin vor Tafel

Inklusion muss in allen Bundesländern den gleichen Stellenwert haben und überall nachhaltig verfolgt werden, wie die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, betont; ©Dmitriy Shironosov/ panthermedia.net

Der am 13. Juni 2014 vorgestellte Bericht „Bildung in Deutschland 2014“ befasst sich in seinem Schwerpunkt mit dem Thema „Menschen mit Behinderungen im Bildungssystem“.

Der von Bund und Ländern gemeinsam in Auftrag gegebene Bericht legt eine empirische Bestandsaufnahme zum Bildungswesen in Deutschland vor.

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, begrüßte insbesondere die Befassung mit dem wichtigen Thema Inklusion: „Die Bedeutung der schulischen Inklusion für das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung ist inzwischen allseits anerkannt. Es muss jetzt darum gehen, die Grundlagen für das Gelingen von Inklusion im Bildungswesen zu verbessern".

Dabei müsse Inklusion in allen Bundesländern den gleichen Stellenwert haben und überall nachhaltig verfolgt werden, hob die Behindertenbeauftragte hervor. Zu begrüßen sei, dass in Zukunft alle angehenden Lehrkräfte Basismodule zum Thema Inklusion belegen werden.

Verena Bentele betonte: „Die Aus- und Weiterbildung des pädagogischen Personals ist zentral für das Gelingen der schulischen Inklusion. Denn nur durch eine fundierte Ausbildung hat jede Lehrerin und jeder Lehrer den erforderlichen Zugang zur Inklusion.“

REHACARE.de; Quelle: Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Mehr über die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen unter: www.behindertenbeauftragte.de