Bundesweiter Tag der Kinderhospizarbeit

10.02.2014
Foto: Lachender Junge im Rollstuhl

Am 10. Februar ist bundesweiter Tag der Kinderhospizarbeit; © Jaren Wicklund/panthermedia.net

Der 10. Februar steht seit 2006 ganz im Zeichen der Kinderhospize. Als "Tag der Kinderhospizarbeit" rückt er für einen Tag die Arbeit der ambulanten und stationären Kinderhospize in Deutschland in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit.

Mit Informationsveranstaltungen, "Tag der offenen Tür" in den Kinderhospizen, Lesungen, Sinnesführungen, Kinderschminken, Veranstaltungen mit lokalen Partnern und Aufmerksamkeitsaktionen nutzen die Kinderhospize den Tag, um sowohl auf lokaler, als auch auf überregionaler Ebene auf sich und die Arbeit aufmerksam zu machen. An diesem Tag werden die stationären Kinderhospize zu offenen Begegnungsstätten. Bei den ambulanten Kinderhospizdiensten treffen sich rund um den 10. Februar vielerorts die betroffenen Familien mit Förderern, Unterstützern, Ehrenamtlichen und Mitarbeitern.

Auf der Facebookseite "Tag der Kinderhospizarbeit" sammelt der Bundesverband Kinderhospiz e.V. Veranstaltungshinweise und Informationen zu den örtlichen Veranstaltungen - in der Absicht, eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen.

Zum jüngsten Botschafter für den Bundesverband Kinderhospiz wurde am 1. Februar der 17-jährige Trompeter Marquardt Petersen ernannt. Im Jahr 2013 begleitete Marquardt das neu gestaltete Weihnachtsdorflied "Trag ein Licht in alle Welt" auf der Trompete. Der Text, der die Begleitung von lebensverkürzend erkrankten Kindern beschreibt, wird nunmehr auch ins Englische übersetzt und soll durch ganz Deutschland bis ins Ausland getragen werden und aufmerksam machen.

In Deutschland sind rund 23.000 Kinder und Jugendliche von einer lebensverkürzenden Krankheit betroffen. Ihnen und ihren Familien sollen die bestmöglichen Informationen und Unterstützung zukommen. Hierfür wurde der Bundesverband Kinderhospiz e.V. 2002 gegründet. Er setzt sich auch dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für Kinderhospize gegenüber den Kostenträgern verbessert werden. Denn noch immer müssen sich ambulante wie stationäre Kinderhospize in erster Linie über Spenden finanzieren. Auch der Bundesverband ist auf Spenden angewiesen.

REHACARE.de; Quelle: Bundesverband Kinderhospiz e.V.

Mehr über den Bundesverband Kinderhospiz e.V. unter: www.bundesverband-kinderhospiz.de