Deutscher Forscher zum „Botschafter für Epilepsie“ ernannt

Foto: Hund 

Für seinen langjährigen Einsatz zur Erforschung von Epilepsieerkrankungen hat Professor Löscher vom Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie die Auszeichnung "Ambassador for Epilepsy – Botschafter für Epilepsie" erhalten.

Fast eine Million Menschen leiden in Deutschland an Epilepsie. Bei rund 30 Prozent dieser Patienten können die Anfälle nicht mit Medikamenten unterdrückt werden, da sie aufgrund einer sogenannten Pharmakoresistenz nicht auf die Wirkstoffe ansprechen. Die Erforschung dieser Pharmakoresistenzen, die bei Menschen und Tieren auftreten können, ist einer der Forschungsschwerpunkte von Löscher.

Das Ziel seiner Forschungsarbeiten ist es, Ansatzpunkte für bessere Behandlungsstrategien von Epilepsien zu entwickeln und die Lebenssituation von Epilepsiepatienten zu verbessern. Epilepsiepatienten, die auf die medikamentöse Behandlung nicht ansprechen, leiden weiter unter Anfällen und haben häufig mit erheblichen sozialen Problemen zu kämpfen. Die Erkenntnisse von Löschers Arbeit kommen Menschen und Tiere gleichermaßen zugute. In der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschergruppe „Neurodegeneration und -regeneration bei ZNS- Erkrankungen des Hundes“ arbeitet er mit Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen an der Entwicklung innovativer Therapieansätze für neurologische Erkrankungen bei Hunden.

REHACARE.de; Quelle: Internationale Epilepsieliga (ILAE)

- Mehr über die Internationale Epilepsieliga (ILAE) unter www.ilae-epilepsy.org