13.11.2012

GIP Gesellschaft für medizinische Intensivpflege mbH

GIP/Pro Vita Herbst-Teamleitertreffen 2012

"Klassiker" beim GIP-Pro Vita-Teamleitertreffen: das Gruppenfoto. Foto: Dario Lehner
Berlin empfing alle GIP- und Pro Vita-Teamleiterinnen und -Teamleiter in dieser Woche sehr herbstlich zum zweiten Teamleitertreffen 2012. Passend zur Jahreszeit nahmen die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Teilnehmer freudig neue GIP- und Pro Vita-Windjacken in Empfang. Vom 6. bis 7. November warteten spannende Themen und ein reger Erfahrungsaustausch auf sie.

Geschäftsführer Marcus Carrasco-Thiatmar begrüßte die Teamleiterinnen und Teamleiter herzlich, stellte dem Auditorium neue Pflegedienstleitungen sowie Ansprechpartner in der Verwaltung vor, berichtete über aktuelle Projekte und gab einen Überblick über wichtige Neuerungen in den Unternehmen. Interessiert nahmen die Veranstaltungsteilnehmer u. a. Vorschläge bzgl. geplanter Maßnahmen zur größeren Wertschätzung der Arbeit in den Teams auf. Besonders engagierte Teams sollen zukünftig stärker gefördert werden und besondere Anerkennung finden.

In Anlehnung an einen kürzlich gehaltenen Fachvortrag erläuterte Marcus Carrasco-Thiatmar zudem die Auswirkungen der demografischen Entwicklung Deutschlands auf die Pflegebranche und die zunehmende Notwendigkeit der Integration von ausländischen Pflegefachkräften. Außerdem wies er auf die Zusatzqualifikation zum „Pflegeexperten für außerklinische Intensivpflege und Beatmung“ hin, der nunmehr bundesweit auch als Fernkurs angeboten wird.

Das Teamleitertreffen der GIP und Pro Vita ist wiederkehrend nicht nur eine Informationsplattform, sondern bietet Raum für den Austausch von Ideen und Anregungen untereinander. Rainer Oymann, langjähriger Teamleiter der GIP aus NRW, referierte so in diesem Herbst beispielsweise vor seinen Kollegen zum Thema „Regionales Teamworking“. Das Konzept sieht vor, regionale Teamverbünde zu schließen. Die Teams eines derartigen Teamverbundes stehen im engen Austausch untereinander, wobei Mitarbeiter neben der Einarbeitung in ihrem festem Team bei Interesse auch eine Einarbeitung in den umliegenden Teams erhalten, um sich zum Beispiel bei Personalengpässen gegenseitig unterstützen zu können. Für Rainer Oymann steht bei der Umsetzung des Konzeptes neben der Stärkung einer regionalen Zusammengehörigkeit vor allem auch das Wohl von Patienten und deren Angehörigen im Fokus. Diese können so bei ungeplanten Dienstausfällen im eigenen Team auf bereits bekannte Gesichter zurückgreifen, womit etwaige Unsicherheiten abgebaut würden. In seinem regionalen Teamverbund habe sich das Konzept bereits gut etabliert und bewehrt. Geschäftsführer Marcus Carrasco-Thiatmar lobte seinen Teamgeist und dankte den Mitarbeitern für die tollen Vorschläge, die immer wieder an ihn herangetragen werden.

Auf großes Interesse stieß auch der praxisnahe Vortrag von Pro Vita-Pflegedienstleitung Andrea Öttl. Sie erläuterte im Rahmen eines internen Qualitätszirkels erarbeitete Neuerungen in der Pflegedokumentation und gab nützliche Hinweise zur richtigen Handhabung. Bereitwillig beantwortete sie alle aufkommenden Fragen. Nach der Mittagspause folgte ein Fachvortrag zum Thema „Führungskräfte in der Pflege“ mit den Schwerpunkten Teamentwicklung und -führung sowie ein Referat zum Thema „Professionelle Kommunikation mit Patienten und Angehörigen“. Ergänzend zum Programm fanden ganztägig medizinische Geräteschulungen statt.

Mit einer stimmungsvollen Abendveranstaltung fand der Tag bei einem leckerem Essen und vielen schwingenden Tanzbeinen schließlich im Palais der Kulturbrauerei Berlin einen schönen Ausklang. Hier konnten individuelle Gespräche mit bereits bekannten Kollegen geführt und neue Freundschaften geschlossen werden.

Themenschwerpunkte am zweiten Tag der Fortbildungsveranstaltung waren unter anderem „Intensivpflege bei Kindern“, näher beleuchtet von der GIP-Pflegedienstleiterin Ulrike Poschart sowie „Patientenverfügung, Betreuungsrecht, Haftungsrecht“. Das Feedback zum Teamleitertreffen war positiv. Eine Mitarbeiterin aus Sachsen meinte, sie würde die Einladung zur zweitägigen Veranstaltung als Wertschätzung ihrer Teamleitertätigkeit empfinden und fühle sich dem Unternehmen dadurch noch stärker verbunden. Ein Kollege aus Nordrhein Westfalen bekräftigte: „Ja stimmt. Die Gespräche waren wirklich klasse. Ich nehme viel Erfahrung von euch mit in mein Team und bin mir sicher, dass unser Austausch auch weiter bestehen bleibt.“