19.09.2014

Thomashilfen für Körperbehinderte GmbH & Co. Medico KG

Hoffnung für Parkinson-Patienten mit Schlafstörungen: Neue Therapie-Matratze liefert überraschende Ergebnisse

Diagnose Parkinson – die meisten Menschen denken dabei zunächst an Zittern und Probleme mit der Beweglichkeit. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass mit der Krankheit einhergehende Schlafstörungen bei vielen Patienten noch größeren Leidensdruck erzeugen. Bisher konnten diese in den meisten Fällen nur medikamentös behandelt werden. Eine neue Therapie-Matratze kann Parkinson-Betroffenen jetzt helfen, endlich wieder durchzuschlafen.


Parkinson ist auf dem besten Wege zur Volkskrankheit: Allein in Deutschland leiden etwa 300.000 Frauen und Männer an der Erkrankung des zentralen Nervensystems. Wenngleich Parkinson nach wie vor als unheilbar gilt, gibt es inzwischen viele Möglichkeiten, die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu verbessern, Symptome zu lindern und den Verlauf erheblich zu bremsen.


Zu den wichtigsten Faktoren in diesem Zusammenhang zählt ein gesunder Schlaf. Er hilft den Körperzellen, sich zu regenerieren und sorgt dafür, dass Betroffene trotz Handicap aktiv am Alltagsleben mit Freunden und Familie teilhaben können. Doch mehr als zwei Drittel der Parkinson-Patienten wachen nachts häufig auf und sind anschließend tagsüber völlig übermüdet – eine große Belastung für den Erkrankten selbst, aber auch für Angehörige und Pflegekräfte.


Eine dauerhafte medikamentöse Behandlung gegen die Schlafstörungen wird von vielen Betroffenen indes nicht als Lösung des Problems empfunden. „Dass ich nachts alle zwei Stunden aufwache, gehörte für mich nach der Diagnose Parkinson jahrelang zur Normalität.“, berichtet Harald Berger aus Braunschweig, „Eine schlechte Liegeposition, der ständige Bewegungsdrang und zum Teil auch Albträume führten dazu, dass ich immer wieder aufschreckte. Schlaftabletten schlagen bei mir schon
lange nicht mehr an.“


Inzwischen haben Parkinson-Patienten wie Harald Berger jedoch guten Grund, aufzuatmen: Einem deutschen Expertenteam ist es gelungen, eine Therapie-Matratze speziell für Symptome zu entwickeln, die im Zusammenhang mit der Erkrankung des zentralen Nervensystems auftauchen.


Feine Flügelfedern nehmen hier kleinste Bewegungen des Schlafenden auf und geben sie über Micro-Stimulationen zurück. Diese wiederum helfen, Schmerzen und Verspannungen zu reduzieren, die Eigenbewegung zu kanalisieren und geben eine räumliche Orientierung, die den Schlafenden beruhigt. Harald Berger hatte Gelegenheit, die Matratze im Rahmen einer Studie mehrere Wochen zu testen – mit einem Ergebnis, das den ehemaligen Gymnasiallehrer selbst überraschte: "Ich bin von Haus aus Skeptiker und konnte mir kaum vorstellen, dass solch eine Matratze wirklich einen großen Unterschied bei meinem schlechten Schlaf macht. Nachdem ich in der dritten Nacht das erste Mal seit Jahren wieder durchgeschlafen habe, war ich überzeugt.


Ich konnte mich im Liegen wieder besser bewegen, hatte weniger Schmerzen und bin morgens ohne Probleme allein aufgestanden. Nach ein paar Wochen fühlte ich mich wie ein neuer Mensch."


Unter dem Namen ThevoCalm ist die Therapie-Matratze beim Bremervörder Traditionsunternehmen Thomashilfen erhältlich. Seit über 50 Jahren werden hier Produkte für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Schlafproblemen entwickelt. ThevoCalm wird inzwischen nicht nur in Privathaushalten, sondern auch in spezialisierten Pflegeeinrichtungen erfolgreich eingesetzt.


Interessierte Patienten können die Matratze 14 Tage lang kostenlos testen. Weitere Informationen:
www.thevo.info oder Telefon: 0 47 61 / 886 77