Hubert Hüppe begrüßt Ankündigung von SAP

22.05.2013
Foto: Hubert Hüppe

Hubert Hüppe setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung ihre Potenziale auf dem Arbeitsmarkt besser nutzen können; © R. Blanke

Der Beauftragte für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, lobt das Engagement des Walldorfer Softwareunternehmens SAP in den kommenden Jahren hunderte Autisten zu Softwaretestern und Programmierern auszubilden.

SAP teilte am Dienstag mit, bis 2020 sollten ein Prozent der weltweit zuletzt rund 65.000 Mitarbeiter von SAP Menschen mit autistischer Störung sein.

Dazu erklärt der Beauftragte für die Belange behinderte Menschen, Hubert Hüppe: „Die Ankündigung von SAP zeigt, dass es Fähigkeiten gibt, die es behinderten Menschen ermöglichen höhere Leistungen zu erbringen als Menschen ohne Behinderung. Damit wird wieder einmal deutlich, dass es sich lohnt, darauf zu schauen, was behinderte Menschen leisten können, anstatt auf ihre Defizite zu sehen.“

Der Behindertenbeauftragte wirbt derzeit mit seiner Konferenzreihe „Unternehmen Inklusive Arbeit“ dafür, die Potenziale behinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt besser zu nutzen.

Betriebswirtschaftliches Denken und die Beschäftigung behinderter Mitarbeiter sind kein Gegensatz. Im Rahmen dieser Konferenzreihe wurde auch das Berliner Unternehmen Auticon vorgestellt, das ebenfalls die besonderen Fähigkeiten von Autisten erkannt hat, es beschäftigt IT-Experten mit dem Asperger-Syndrom.

REHACARE.de; Quelle: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Mehr über den Behindertenbeauftragten der Bundesregierung unter: www.behindertenbeauftragter.de