Hugo-Kükelhaus-Schüler besuchten die Paralympics

Foto: Schüler mit Paralympics-Maskottchen 

Zehn Schüler der LVR-Hugo-Kükelhaus-Schule Wiehl haben am Wochenende die Paralympics in London besucht. In einer Gruppe von insgesamt rund 50 Schülern und Lehrkräften von fünf Förderschulen haben sie einen unvergesslichen Tag bei dem sportlichen Weltereignis erlebt.

Zum vierzehnten Mal findet das größte Sportereignis der Welt für Menschen mit körperlicher Behinderung statt. Es beginnt immer kurz nach den Olympischen Spielen, ebenfalls am Ort der Olympiade.

Gemeinsam waren die Wiehler Mädels und Jungs mit Abordnungen von Förderschulen des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) aus Köln, Bonn und Leichlingen mit ihren Lehrern am Samstagabend von Köln-Deutz aus in die englische Hauptstadt aufgebrochen. Mit Kissen, Reiseproviant und jeder Menge Plänen und Karten ausgestattet ging es los ins Abenteuer: von Köln über Calais, mit der Fähre bis nach Dover und weiter im Bus nach London. Für viele der Jugendlichen ist das alleine schon ein großes Abenteuer.

Organisiert hatte die Fahrt Monika Güdelhöfer, Sportlehrerin an der LVR-Hugo-Kükelhaus-Schule in Wiehl: „Es ist ein tolles Erlebnis für die Kinder und Jugendlichen, bei einem solchen Weltereignis dabei zu sein. Überall sind Menschen und Sportler aus der ganzen Welt, an jeder Ecke gibt es so viele Eindrücke. Gleichzeitig lernen sie durch Erfahrungen wie diese, sich an vereinbarte Zeiten zu halten, aufeinander zu achten, Verantwortung zu übernehmen und selbst den Mut zu fassen, für sie unbekannte Situationen zu bewältigen.“

Am Vormittag hieß es für die Oberberger dann auf zum Leichtathletik-Wettkampf im ausverkauften Olympiastadion. "Ich finde es toll, wie die Leute hier mitfiebern und alle Sportler anfeuern, egal ob sie als Erster oder Letzter ins Ziel kommen. Auch die Verleihung der Medaillen finde ich super interessant", sagte die 15-jährige Vanessa. Vor allem waren sie und ihre Mitschüler begeistert von dem sportlichen Niveau: "Menschen ohne Beine stellen Rekorde im Weitsprung auf oder laufen blind 400 Meter. Das ist einfach faszinierend", sagte der 13-jährige Dennis.

REHACARE.de; Quelle: Landesverband Rheinland (LVR)

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