Inklusion beginnt im Kindergarten: Weiterbildung für Leitungskräfte

16.01.2017

Die Hochschule Emden/Leer und die Historisch-Ökologische Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg bieten auf der Grundlage eines gemeinsamen Projektes eine berufsbegleitende Weiterbildung für Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen und die, die es werden wollen, mit dem Schwerpunkt "Inklusion" an.

Foto: Zwei Kindergartenmitarbeiterinnen malen mit einem Kind mit Trisomie 21; Copyright: panthermedia.net/Graham Oliver

Von Anfang an: Inklusion sollte bereits in Kindertagesstätten ganz selbstverständlich umgesetzt und gelebt werden; © panthermedia.net/Graham Oliver

Damit sollen der Zielgruppe fundierte Kenntnisse vermittelt und weiterhin Interessierte auf ein Studium der "Kindheitspädagogik" an der Hochschule Emden/Leer vorbereitet werden. Gefördert wird das Projekt durch Mittel des Europäischen Sozialfonds. Die Teilnahme an der Weiterbildung ist kostenfrei.

Kindertageseinrichtungen kommt bei der Umsetzung von Inklusion eine wichtige Rolle zu: Als erste Betreuungseinrichtung außerhalb der Familie legen sie einen bedeutsamen Grundstein für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Eine Kita zu leiten bedeutet, Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts sowie mit heterogenen Lernerfahrungen, soziokulturellen Hintergründen und körperlichen Voraussetzungen ein gemeinsames Spielen, Lernen und Arbeiten zu ermöglichen.

Im Zuge der Weiterbildung wird die differenzierte Auseinandersetzung mit den entsprechenden fachlichen Grundlagen vermittelt. Entlang eines in der Praxis umgesetzten Projektes sollen die Analyse- und Reflexionsfähigkeit für ein professionelles Handeln gestärkt werden. Die Weiterbildung schließt bei Teilnahme an allen Modulen und erfolgreicher Abschlussprüfung mit dem Zertifikat "Leitung in inklusiven Kindertageseinrichtungen" ab. Durch die Zertifikatsprüfung erwerben die Teilnehmer so genannte Leistungspunkte (ETCS), die auf ein späteres Studium an der Hochschule Emden/Leer beziehungsweise im Studiengang "Kindheitspädagogik" angerechnet werden können.

REHACARE.de; Quelle: Hochschule Emden/Leer

Mehr über die Hochschule Emden/Leer unter: www.hs-emden-leer.de