LVR zeigt Flagge zum Christopher-Street-Day in Köln

04.07.2016

Aus Solidarität mit der Lesben- und Schwulenbewegung hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) vor zwei Dienstgebäuden in Köln-Deutz die Regenbogenflagge gehisst. Die bunte Flagge weht anlässlich des Christopher-Street-Days (CSD) bis einschließlich Dienstag vor dem Landeshaus am Kennedy-Ufer und dem Rheinlandhaus an der Mindener Straße.

Foto: Gehisste Regenbogenflagge vor dem LVR-Landeshaus in Köln-Deutz; Copyright: Ellen Petry/LVR

Der LVR hat vorm Landeshaus in Köln-Deutz die Regenbogenflagge gehisst und befindet sich in Gesprächen über die inklusiven Öffnung des CSD in Köln; © Ellen Petry/LVR

Zudem grüßten zwei LVR-Banner am Landeshaus die CSD-Gäste. Nachts wird das Landeshaus auf der Rheinseite bis Dienstag in Regenbogenfarben angestrahlt. Die Regenbogenfahne ist weltweit ein Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung.

"Gerade nach den Geschehnissen in Orlando und Istanbul ist es dem LVR besonders wichtig, ein sichtbares Zeichen gegen Vorurteile und Diskriminierung zu setzen. Alle Menschen verdienen unseren Respekt und unsere Wertschätzung – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung", so LVR-Direktorin Ulrike Lubek. Am 12. Juni wurden in einem vorwiegend von Schwulen und Lesben besuchten Nachtclub in Orlando im US-Staat Florida 49 Menschen getötet. Am 26. Juni ging die Polizei in Istanbul gewaltsam gegen eine Homosexuellen-Parade vor.

Der Rheinische Kommunalverband als Arbeitgeber mit rund 18.000 Beschäftigten und als größter Dienstleister für Menschen mit Behinderung in Deutschland hat sich kürzlich der Charta der Vielfalt angeschlossen. Mit ihr soll die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland vorangebracht werden – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Der LVR und die CSD-Organisatoren sind außerdem im Gespräch darüber, wie das CSD-Straßenfest und die CSD-Parade in Zukunft noch inklusiver gestaltet werden können, um die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen.

Der LVR unterstützt im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit Veranstaltungen, die für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung stehen. Er setzt sich dabei insbesondere für Maßnahmen zur Förderung von Barrierefreiheit und Inklusion ein.

REHACARE.de; Quelle: Landschaftsverband Rheinland
Mehr über den Landschaftsverband Rheinland (LVR) unter: www.lvr.de