Landesbehindertenbeauftragte Veldhues besucht LVR-Ausschuss für Inklusion und Beirat für Inklusion und Menschenrechte

23.09.2015
Foto: Elisabeth Veldhues zu Besuch beim LVR

Vor der gemeinsamen Sitzung von LVR-Ausschuss für Inklusion und Beirat für Inklusion und Menschenrechte (v.l.): Josef Wörmann, Gertrud Servos, Elisabeth Veldhues, Karl Roggendorf und Ulrike Lubek; © Marion Koell/LVR

Elisabeth Veldhues hat erst am 17. August ihr Amt als neue Beauftragte der NRW-Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung angetreten. Nun besuchte sie bereits den Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Köln. Bei der gemeinsamen Sitzung des LVR-Ausschusses für Inklusion und seines Beirates für Inklusion und Menschenrechte verschaffte sie sich einen Überblick über die Arbeit beider Gremien.

Der Ausschussvorsitzende Josef Wörmann, die Vorsitzende des Beirats Gertrud Servos und LVR-Direktorin Ulrike Lubek begrüßten Veldhues und dankten ihr für den frühen Besuch. Die Landesbehindertenbeauftragte hat im Beirat nach der Geschäftsordnung grundsätzlich Rederecht. Auf diesem Weg soll eine Brücke zwischen dem LVR und der Landespolitik gebaut werden.

"Den Weg in eine inklusive Gesellschaft können wir nur gemeinsam erfolgreich beschreiten. Heute sitzen beim LVR Betroffene, Politik und Kostenträger gemeinsam an einem Tisch. Ich finde es gut und richtig, dass dies auf Augenhöhe geschieht", so Elisabeth Veldhues. "Letztlich verfolgen wir alle dasselbe Ziel: eine gleichberechtigte Teilhabe. Es gibt zwar keinen Inklusionsschalter, der von heute auf morgen alles ändert, aber auch kleine Schritte auf dem Weg in die richtige Richtung sind wichtig. Inklusionsausschuss und Beirat sind der richtige Ort, um über kleine und große Schritte auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft zu entscheiden und in einen Austausch miteinander zu kommen", so Veldhues weiter.

Der Beirat für Inklusion und Menschenrechte tagte erstmalig im Mai 2015. Das Gremium besteht zu einem großen Teil aus Mitgliedern des Landesbehindertenrats NRW e.V., einem Dachverband der Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen. Sie sollen den Ausschuss für Inklusion auf Augenhöhe beraten. Hiermit wird ein wichtiges Gebot der UN-Behindertenrechtskonvention erfüllt: die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Der LVR hatte dieses Ziel bereits in seinem Aktionsplan zur Umsetzung der BRK für die Politik und die Verwaltung formuliert. Der Erfolg ist nicht zuletzt von einer guten Zusammenarbeit von Land NRW und LVR abhängig.

REHACARE.de; Quelle: Landschaftsverband Rheinland (LVR)

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