10.03.2014

SORG Rollstuhltechnik GmbH + Co. KG

Loop – das erste mitwachsende Sitzschalen-Untergestell

Foto: Loop

Ein Sitzschalen-Untergestell zu entwickeln, das sich schnell und einfach den oft rasanten Änderungen seiner Benutzer und der Versorgung anpassen kann – und zwar mit Blick auf Größe, Therapieverlauf und Änderung des Krankheitsbildes – das war die Vorgabe an die Entwicklungsabteilung bei SORG Rollstuhltechnik. Und zum April kommt nun das erstaunliche Resultat, der neue Loop, auf den Reha-Markt.


Denn SORG Rollstuhltechnik hat mit dem Loop das erste mitwachsende Sitzschalen-Unter­gestell entwickelt. Jede Rahmenbreite lässt sich um bis zu 4 cm vergrößern. Die Sitzposition lässt sich bei allen Größe um bis zu 6 cm nach hinten verlängern. Und nach vorne kann die Position seiner Beinstütze um bis zu 7 cm versetzt werden. Ebenso lassen sich alle physischen und antropometrischen Parameter sehr feinstufig auf den Benutzer einstellen. Damit ist Loop ein Sitzschalen-Untergestell, das sich auf viele Jahre hinaus seinen Benutzern, dem Therapiekonzept und natürlich auch einer neuen Sitzschale anpassen kann. Und zwar bei Kindern gleichermaßen wie bei Jugendlichen und Erwachsenen.


Aber nicht nur in den Dimensionen ist Loop ein echter Wandlungskünstler, sondern auch durch seine enorm umfangreiche Komponenten-Palette. Mit ihr kann er exakt für die jeweils indizierten Therapiemaßnahmen und -aufgaben ausgestattet werden. Das sorg’sche Baukastensystem macht es möglich.


Dafür setzt Loop vor allem auf die Möglichkeit des nachträglichen Wechsels seiner Ausstattungskomponenten: z.B. von großen auf kleine 12“ Räder oder umgekehrt, von einer auf zwei Gasdruckfedern, vom winkeleinstellbaren zum winkelverstellbaren Rücken mit Gasdruckfeder, von hochschwenkbaren Beinstützen auf nach außen abschwenkbare oder sogar dreidimensional einstellbare etc. Selbst der Kantelungsweg lässt sich mit Blick auf die unterschiedlichen Anforderungen im Reha-Alltag nachträglich verändern: z.B. von -5° nach vorne (um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern) bis 33° nach hinten, oder von +2,5° bis 36°, womit konstant eine leichte Sitzneigung erreicht wird.


So machen viele durchdachte pfiffige Details den Loop zu einem bedienungsfreundlichen Hilfsmittel. Und dass der kompakte, wendige und leichte Rahmen über eine große Abduktion verfügt, versteht sich im Hause des Erfinders der Abduktion von selbst.


Der neue Loop steht also für einen exakt definierbaren aber stets anpassungsfähigen Therapieplan mit dem jeweils größtmöglichen Patientennutzen und – Dank seiner ausgefeilten Konzeption – für ein besonders benutzerfreundliches Handling in höchster handwerklicher Verarbeitungsqualität, made in Germany.


Weitere Infos unter www.sorgrollstuhltechnik.de