Pflegepersonal in Nordrhein-Westfalen qualifizieren und gewinnen

16.09.2013
Foto: Pfleger

Die Beantwortung der Fragebögen dauert etwa 30 bis 45 Minuten;
© Jasmin Merdan/panthermedia.net

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) führt zum dritten Mal im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) die Landesberichterstattung Gesundheitsberufe NRW durch. Damit wird die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortgeführt.

Ziel der Berichterstattungen, die über die Grenzen des Landes hinaus Beachtung finden, ist, die Personalsituation in den ambulanten Diensten, den teil-/vollstationären Pflegeeinrichtungen und den Krankenhäusern zu untersuchen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Berechnung der Anzahl offener Stellen und einer Ausbildungsplatzplanung in ausgewählten Gesundheits- und Pflegeberufen. Dazu werden ab September flächendeckend in NRW fast 5.500 Einrichtungen angeschrieben und befragt.

In diesem Jahr wird darüber hinaus ein Schwerpunkt auf die Bildungseinrichtungen und die Ausstattung mit qualifizierten hauptamtlichen Lehrenden gelegt. „Der steigenden Zahl der Beschäftigten und der damit verbundenen Erhöhung der Ausbildungsplätze muss auch in den Bildungseinrichtungen Rechnung getragen werden“, so Michael Isfort, Leiter der Studie. Deshalb wird eine breite Beteiligung der verschiedenen Einrichtungen im Gesundheitswesen ermöglicht.

Die Beantwortung der Fragebögen dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Die Befragung findet bis zum 07. Oktober 2013 statt.

Die Leitungskräfte in den nordrhein-westfälischen Einrichtungen des Gesundheitswesens wurden bereits vom dip angeschrieben und um ihre Teilnahme an der Befragung gebeten. Sie erhielten ein Kennwort, mit dem sie über die Homepage des dip an der Befragung teilnehmen können. Einrichtungen, die postalisch nicht erreicht werden konnten, können das Kennwort beim dip anfordern. Die vollständige Studie wird im Winter dieses Jahres veröffentlicht.

Das gemeinnützige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. führte seit dem Jahr 1999 mehr als 80 Studien und Projekte für Ministerien, Einrichtungen und Träger sowie Verbände durch. Zum Angebot des dip gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen. Es ist ein Institut an der Katholischen Hochschule NRW (KatHO NRW) in Köln und betreibt einen weiteren Standort an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) bei Koblenz.

REHACARE.de; Quelle: Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.

Mehr über das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung unter: www.dip.de