09.09.2015

Ei Electronics GmbH

Rauchwarnmelder für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Foto: Rauchwarmelderlösung für Menschen mit Hörbehinderung
Mittlerweile ist in vielen Bundesländern die Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnungen und wohnungsähnlichen Bereichen gesetzlich vorgeschrieben. Für Menschen mit eingeschränktem Wahrnehmungsvermögen müssen laut DIN 14676 "organisatorische Maßnahmen vorgesehen oder zusätzliche geeignete Warneinrichtungen eingesetzt werden".

Lösungen für den vorbeugenden Brandschutz
Diese Bestimmungen rücken das Thema Rauchwarnmelder in den Blickpunkt vieler Fachbesucher der diesjährigen REHACARE in Düsseldorf. Sie können sich am Messestand von Ei Electronics über geeignete Lösungen für Senioren und für Menschen mit eingeschränktem Wahrnehmungsvermögen informieren. Gezeigt werden unter anderem spezielle Alarmierungsmodule, die mit Lichtblitzen und Vibrationsalarm auf einen Brand aufmerksam machen.

Schon der Einsatz funkvernetzter Rauchwarnmelder erhöht die Sicherheit erheblich, da das Alarmsignal an allen Meldern ertönt und die Bewohner wertvolle Zeit gewinnen, sich außer Gefahr zu bringen. Wohnen Angehörige oder hilfsbereite Nachbarn in der Nähe, kann das Alarmsignal in die benachbarte Wohnung oder an ein Telefon weiterleitet werden.

Erhöhtes Risiko für Senioren
Knapp 96 Prozent der Senioren in Deutschland leben in Privathaushalten. Sie haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein doppelt so hohes Risiko wie die übrige Bevölkerung, bei einem Wohnungsbrand ums Leben zu kommen. Die Gründe dafür sind häufig ein eingeschränktes Hörvermögen, fehlende Mobilität oder Orientierungslosigkeit durch Krankheit oder Medikamente. Funkvernetzte Rauchwarnmelder sowie abgestimmtes Zubehör bieten geeignete Lösungen. Die Kosten dafür werden unter bestimmten Bedingungen von den Krankenkassen übernommen.