01.09.2014

Telesign Deutschland GmbH

Rendsburger Unternehmen Telesign als Top-Innovator ausgezeichnet

Ranga Yogeshwar übergibt den Preis an die Telesign Geschäftsführung

Telefondolmetschdienst Telesign Deutschland GmbH erhält Innovationspreis "Top 100" – Ehrung beim Deutschen Mittelstands-Summit



Seit über zehn Jahren bietet die Telesign Deutschland GmbH barrierefreie Telekommunikation für gehörlose Arbeitnehmer und Selbstständige an. Dank modernster Technik und kundenorientierten Dienstleistungen zählt das Unternehmen nun zu den Top 100 der innovativsten Unternehmen im Deutschen Mittelstand. Am 27. Juni 2014 überreichte der "Top 100"- Mentor Ranga Yogeshwar den begehrten Preis im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen.



Die als "Top 100"-Unternehmen ausgezeichnete Telesign Deutschland GmbH ermöglicht als erste deutsche Anbieterin das Telefon- und Ferndolmetschen für gehörlose und hörende Personen. Dabei übersetzen Gebärdensprach-Dolmetscher Gespräche über Bildschirm und Telefon. Dank der modernen Kommunikationstechnik sind Gespräche auch mobil mit Smartphone und Tablet-PC möglich – sowohl privat als auch beruflich. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen mit Geschäftssitz in Rendsburg in Schleswig-Holstein elf Mitarbeiter in der Verwaltung und 50 Gebärdensprach-Dolmetscher an 33 Standorten in Deutschland.



Ein wichtiges Element des Erfolges ist die Kundennähe. Für die alltäglichen Rückfragen der Kunden, beispielsweise zur technischen Funktionsweise des modernen Dolmetschdienstes, ist eine Mitarbeiterin zuständig, die selbst gehörlos ist. Sie kann aufgrund ihrer eigenen Erfahrung genau auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. "Solange die Barrierefreiheit für behinderte Menschen nicht vollständig erreicht ist, sind unsere Innovationen extrem wichtig. Wir tragen dazu bei, dass es Gehörlosen besser geht", sagt Marion Jokisch.
Für Jokisch ist der Erfolg bei "Top 100"; eine besondere Bestätigung für die geleistete Arbeit: "Die Auszeichnung mit dem 'Top 100'-Siegel sehen wir als Lohn für unsere gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen. Für uns heißt innovativ zu sein, etwas voranzutreiben und sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen."



Dem Sprung in die "Top 100" geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg.



"Den 'Top 100' gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung", sagt Franke.



Wie gut die diesjährigen "Top 100" sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 65 nationale Marktführer und sogar 21 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren knapp 2.100 nationale und internationale Patente an.