19/09/2014

Thomashilfen für Körperbehinderte GmbH & Co. Medico KG

Schlafstörungen bei Kindern: Wie Spezialmatratzen das Familienleben entlasten

Dass kleine Babys erst lernen müssen, durchzuschlafen, ist ganz normal. Doch wenn Kinder auch lange nach dem ersten Lebensjahr abends einfach nicht einschlummern können oder nachts immer wieder aufwachen, wird das zur Belastungsprobe. Eine Behandlung mit Medikamenten kommt für viele Eltern und Kinderärzte aufgrund möglicher Nebenwirkungen nicht in Frage. Neue Spezialmatratzen sollen betroffenen Mädchen und Jungen jetzt helfen, auf natürlichem Wege in den Schlaf zu finden.


Jede Nacht fünf Mal aufstehen – Claudia Weiß ist erst 35, doch die Strapazen der vergangenen Jahre haben die alleinerziehende Mutter gezeichnet. Ihr Sohn Jannes leidet unter epileptischen Anfällen und wachte, wie fast 70 Prozent aller Kinder mit Handicap, immer wieder auf. Nach einem operativen Eingriff ist die Häufigkeit der Anfälle zwar gesunken, doch die nächtlichen Probleme blieben. Daran, das Leben mit ihrem Wunschkind zu genießen, im Job bald wieder einzusteigen und vielleicht sogar einen neuen Partner zu finden, mochte Claudia Weiß kaum noch denken.


Auch bei Familie Haase belasteten die Schlafprobleme der jüngsten Tochter Laura den Alltag von Eltern und Geschwistern sehr. Mutter Heike ist selbst Krankenschwester und weiß um die Bedeutung gesunden Schlafs: "Kinder wachsen im Schlaf, sagt der Volksmund und das gilt nicht nur für die körperliche, sondern auch für die geistige Entwicklung." Als ehemaliges Schreibaby fiel es Laura auch mit zwei Jahren noch schwer, durchzuschlafen. Das nächtliche Aufstehen und Beruhigen brachte ihre Eltern an den Rand ihrer Kräfte. Zudem häuften sich Probleme mit den älteren Geschwistern, die durch die Gereiztheit von Mutter und Vater, aber auch durch fehlende Aufmerksamkeit verunsichert waren. In ihrer Verzweiflung versuchten die Eltern nach Absprache mit dem Kinderarzt sogar, Laura medikamentös zu beruhigen – ohne nachhaltigen Erfolg: „Es trat ein, was wir befürchtet hatten: Nach einigen Wochen hatte sich unsere Tochter an den Wirkstoff gewöhnt, wachte nachts gegen drei wieder auf und konnte danach gar nicht mehr schlafen.“


Dennoch geht es den Familien heute wieder gut. In beiden Fällen ist es den engagierten Eltern gelungen, einen natürlichen Weg zu finden, das Schlafverhalten ihrer Kinder zu stabilisieren. Über eine Kollegin erfuhr Heike Haase vom Test einer neuen Spezialmatratze auf der Kinderstation des örtlichen Krankenhauses. Auch Mädchen und Jungen, die nach Operationen noch unter Schmerzen litten, schliefen darauf deutlich besser.


Hinter der Funktionsweise steckt ein System aus Flügelfedern, die die Bewegung des Kindes aufnehmen und in Form von Mikro-Stimulation sanft zurückgeben. Das Kind fühlt sich dadurch geborgen, es schläft tiefer und entspannter. "Man kann die Matratze zwei Wochen lang gratis testen. Das haben wir einfach versucht und es nicht bereut. Seit einem halben Jahr haben Laura und die ganze Familie wieder zur Ruhe gefunden", erzählt Heike Haase lächelnd. Auch Claudia Weiß, die Mutter von Jannes, hat von der Matratze erfahren. In ihrem Fall kam der Tipp über eine Elternselbsthilfegruppe. Nach einigem Hin- und Her hat die Krankenkasse die Kosten für die Anschaffung sogar
übernommen und Jannes schläft endlich durch. Seine Mutter ist froh, seit Kurzem wieder halbtags arbeiten zu können.


Eltern, die ebenfalls mit Schlafproblemen ihrer Kinder kämpfen, können sich an das Bremervörder Familienunternehmen Thomashilfen wenden. Es gilt seit 50 Jahren als Schlafspezialist und stellt die sogenannte Schlummerstern-Matratze auf Wunsch 14 Tage lang gratis zur Probe bereit.


Mehr Informationen zum Schlummerstern Senso: Telefon: 04761/8860 oder www.thomashilfen.de