Sledge-Eishockey-EM: Deutsches Team will gute Entwicklung fortsetzen

Es ist eine wichtige Standortbestimmung auf einem ehrgeizigen Weg, der die deutsche Sledge-Eishockey-Nationalmannschaft bis zu den Paralympischen Spielen in Pyeongchang 2018 führen soll. Bei der Europameisterschaft (EM) geht es zwar noch nicht um die Qualifikation für die Spiele, doch in Östersund (Schweden) will das deutsche Team zwischen dem 5. und 10. April unbedingt herausfinden, wie es um die eigene Leistungsstärke im internationalen Vergleich steht. Im Modus Jeder-gegen-Jeden duellieren sich die besten sechs Nationen des Kontinents um Europas Krone.

01/04/2016

 
Foto: Sledge-Eishockey-Spieler in Aktion auf dem Eis; Copyright: DBS/Ising

Vom 5. bis 10. April findet in Schweden die Europameisterschaft im Sledge-Eishockey statt; © DBS/Ising

Der sechste Platz bei der WM 2015 war nach der knapp verpassten Teilnahme an den Paralympics in Sotschi ein erstes Ausrufezeichen. So muss es in der Entwicklung weitergehen, damit der Traum von den Spielen 2018 realisiert werden kann. Vor dem Team von Cheftrainer Andreas Pokorny, früher Eishockey-Profi bei den Kölner Haien und deutscher Nationalspieler, liegt entsprechend eine spannende und wichtige Zeit. "Bei der EM können wir ohne Druck aufspielen. Es ist allerdings eine ganz wichtige Erfahrung für die WM, bei der wir uns für die Paralympics qualifizieren wollen", betont Andreas Pokorny.

Die Enttäuschung über die misslungene Qualifikation für die Spiele 2014 ist verdaut, der Blick nach vorne gerichtet. "Wir sind auf einem guten Weg und haben auf jeden Fall die Hoffnung, dass es diesmal klappt", sagt der Nationalcoach. Mut mache der große Zusammenhalt im Team, die verbesserte Defensive und die gute individuelle Entwicklung seiner Athleten. "Gerade die jungen Spieler wollen wir noch besser machen", sagt das Trainerduo Andreas Pokorny und Michael Gursinsky. Nach der EM wird das Team wissen, an welchen Hebeln noch angesetzt werden muss – und nimmt im Optimalfall viel Schwung mit auf den weiteren Weg: über die Weltmeisterschaft in Richtung des großen Ziels, die Paralympics in Pyeongchang.

Das deutsche EM-Aufgebot: Klaus Brzoska (Weser Stars Bremen), Simon Kunst (Ice Lions Langenhagen), Bas Disveld (Weser Stars Bremen), Torsten Ellmer (Ice Lions Langenhagen), Bernhard Hering (Dresden Cardinals), Christian Jaster (Wiehl Penguins), Ingo Kuhli-Lauenstein (Kamen Barbarians), Robert Pabst (Dresden Cardinals), Hugo Rädler (München), Lucas Sklorz (Kamen Barbarians), Sven Stumpe (Kamen Barbarians), Jörg Wedde (Ice Lions Langenhagen), Jacob Wolff (Weser Stars Bremen).

REHACARE.de; Quelle: Deutscher Behindertensportverband e.V.

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