So tickt Alexander Abasov!

Vertrauen und Unterstützung durch den Chef sind wichtig. Alexander Abasov weiß es besonders zu schätzen, dass er eine faire Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten hat. Welche Rolle sein Chef in seinem Leben spielt und welche Erkenntnis er gerne weitergeben möchte, erzählt er auf REHACARE.de.

Foto: Alexander Abasov; Copyright: Alexander Abasov

Alexander Abasov; © Alexander Abasov

Name: Alexander Abasov
Alter: 30
Wohnort: Berlin
Beruf: Mediengestalter für Digital- & Print-Medien
Behinderung: Ich bin von Geburt an Tetraspastiker.
Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht und worüber?

Alexander Abasov: Das letzte Mal herzhaft gelacht habe ich als ein guter Freund einen guten Spruch gebracht hat. Da musste ich zehn Minuten lang lachen.

Was wollten Sie schon immer einmal machen und warum haben Sie sich bisher nicht getraut?

Alexander Abasov: Ich wollte schon immer mal einen Bungee-Sprung machen, aber ich traue mich nicht. Woran es liegt, kann ich Ihnen nicht genau sagen. Aber wenn ich es mache, sag ich es Ihnen!

Welcher Mensch hat Sie bisher am meisten beeinflusst? Und warum?

Alexander Abasov: Am meisten beeinflusst hat mich mein derzeitiger Chef Martin Keune. Er hat mir in der Ausbildung immer die Zuversicht gegeben, dass ich es schaffen kann. Und ich habe es dann auch geschafft.

Sie haben die Chance Bundesbehindertenbeauftragte/r zu werden. Was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Alexander Abasov: Ich habe nur eine Bitte an die derzeitige: Sie soll den Politikern vermitteln, dass alle Menschen gleich sind und alle Menschen die gleichen Rechte auf Arbeit haben sollen.
Foto: Alexander Abasov an seinem Arbeitsplatz; Copyright: Alexander Abasov

"Mir liegt am Herzen, dass jeder Mensch gleich behandelt wird und dieselben Möglichkeiten bekommt", sagt Alexander Abasov; © Alexander Abasov

Ihr Leben wird verfilmt: Wer würde Sie verkörpern und warum gerade diese Person?

Alexander Abasov: Ganz klar Matthias Schweighöfer, weil er dieselbe Lebensfreude hat wie ich.

Ich wäre gern einmal …

Alexander Abasov: Ich wäre gern einmal ich selber aber könnte dann laufen.

Auf welche Fragen wünschen Sie sich eine Antwort?

Alexander Abasov: Warum muss gerade ich eine körperliche Behinderung haben?

Was ich noch sagen wollte ...

Alexander Abasov: Ich möchte den Leser/innen sagen, dass es sich lohnt, wenn man seine Träume und Wünsche versucht zu erfüllen. Wenn man ein Ziel hat, soll man alles tun, damit es am Ende erreicht wird.