So tickt Arne Schöning!

31.08.2016

Seine Leidenschaft ist die Fotografie: Arne Schöning ist stets auf der Suche nach neuer Inspiration, nimmt das Leben nicht allzu ernst und hat eine erfrischende Selbstironie. Was ihn am Titel des Bundesbehindertenbeauftragten stört und was er schon immer mal machen wollte, verrät er uns auf REHACARE.de.

Foto: Arne Schöning; Copyright: Gestochen Scha(r)f – Fotografie

© Gestochen Scha(r)f – Fotografie

Name: Arne Schöning
Alter: 39
Wohnort: Berlin
Beruf: Öffentlichkeitsarbeit, Personalmarketing, Seniorenberatung
Behinderung: Tetraplegiker
Hier geht es zur Internetseite von para-normal-lifestyle: www.para-normal-lifestyle.de
Foto: Arne Schöning; Copyright: Gestochen Scha(r)f – Fotografie

Arne Schöning hat seine Kamera immer griffbereit; © Gestochen Scha(r)f – Fotografie

Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht und worüber?

Arne Schöning: Vor einigen Wochen nach einer Party gemeinsam mit Freunden. Man bezeichnet es wohl als Situationskomik, als ich auf dem Weg nach Hause von einer Silent Party (den ganzen Abend durfte nicht gesprochen werden) gesagt habe: " Man habe ich mich heute Abend behindert gefühlt", haben zuerst meine Freunde und dann auch ich uns einfach nicht mehr einbekommen.

Was wollten Sie schon immer einmal machen und warum haben Sie sich bisher nicht getraut?

Arne Schöning: Beamen. Aber hat leider einfach noch keiner erfunden. 

Welcher Mensch hat Sie bisher am meisten beeinflusst? Und warum?

Arne Schöning: Es ist nicht ein einzelner Mensch, der mich beeinflusst, sondern die Vielzahl an positiven Kleinigkeiten unterschiedlicher Menschen, die ich versuche für mich anzunehmen und mit diesen Inspirationen mein eigenes Ich zu entwickeln. 

Sie haben die Chance Bundesbehindertenbeauftragte/r zu werden. Was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Arne Schöning: 
Mehr Menschen als Experten in eigener Sache zu Wort kommen lassen.

Foto: Arne Schöning mit Frau am Ufer; Copyright: Gestochen Scha(r)f – Fotografie

Arne Schöning liegt die Fotografie am Herzen. Mit ihr gelingt es ihm, seinen Blickwinkel und auch den anderer zu verändern. So wie aktuell mit seinem Projekt para-normal-lifestyle; © Gestochen Scha(r)f – Fotografie

Ich wäre gern einmal...

Arne Schöning: Bundesbehindertenbeauftragter. Und warum heißt das eigentlich nicht Bundesbeauftragter für Menschen mit Behinderung ;-)

Auf welche Fragen wünschen Sie sich eine Antwort?

Arne Schöning: Ob mein Leben genauso spannend und erfüllt verlaufen wäre, wenn ich vor 14 Jahren nicht kopfüber in einen Pool gesprungen wäre.

Was ich noch sagen wollte ...

Arne Schöning:
Danke für euer Interesse an meinem Interview. Nehmt das Leben nicht zu ernst und legt nicht jedes Wort auf die Goldwaage, dann lebt es sich viel entspannter.