So tickt Dennis Winkens!

28.09.2016

Dennis Winkens würde gerne mal im Lotto gewinnen und Fallschirmspringen – doch leider spielten bisher weder die Zahlen noch das Wetter mit. Viel wichtiger aber sind ihm Förderungen in den Bereichen Barrierefreiheit und Inklusion, am besten durch Entfernung sämtlicher Steuergrenzen. Welche Frage ihn beschäftigt und was er gerne einmal wäre, verrät er uns auf REHACARE.de.

Foto: Dennis Winkens mit Falke auf dem Arm; Copyright: privat

© privat

Name: Dennis Winkens
Alter: 28
Wohnort: Viersen
Beruf: Online-Redakteur
(Bezug zu) Behinderung: Privat: selbst Tetraplegiker; beruflich: Beratung und Versorgung mit Hilfsmitteln
Hier geht es zu seiner Facebook-Seite: www.facebook.com/winkens.dennis

Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht und worüber?

Dennis Winkens: Das war vor nicht allzu langer Zeit als ich den fertigen Schnitt des Videos gesehen habe, das ich mit der "Aktion Mensch" auf der Gamescom gedreht habe. Insbesondere der spezielle Schluss des Videos zeigt, und erinnert mich daran, wie viel Spaß wir an dem Tag hatten. Wo ich gerade wieder darüber nachdenke, muss ich schon wieder schmunzeln.

Was wollten Sie schon immer einmal machen und warum haben Sie sich bisher nicht getraut?

Dennis Winkens: Im Lotto gewinnen und Fallschirmspringen. Prinzipiell traue ich mich zwar beides/kann ich mir beides vorstellen, nur bei einem zieht immer jemand die falschen Zahlen und für das andere ergab sich noch keine Zeit bei gutem Wetter (klingt zwar nach einer Ausrede, ist aber keine).

Welcher Mensch hat Sie bisher am meisten beeinflusst? Und warum?

Dennis Winkens:
Es gibt nicht nur eine Person die mich beeinflusst bzw. beeinflusst hat. Jeder Mensch trägt dazu bei wie man sich entwickelt. Natürlich spielen Familie und Freunde eine sehr große Rolle in meinem Leben, aber jede Begegnung trägt einen Teil dazu bei wie sich das Leben und die Person entwickelt.

Foto: Dennis Winkens zusammen mit zwei gelben und einem lila Minion; Copyright: privat

Dennis Winkens würde in einem Film über sein Leben sich selbst verkörpern, aber auch die Minions haben es ihm angetan; © privat

Sie haben die Chance Bundesbehindertenbeauftragte zu werden. Was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Dennis Winkens:
Als Bundesbehindertenbeauftragter würde ich mich als aller erstes in die Finanzpolitik einmischen. Dann würde ich versuchen sämtliche Steuergrenzen (Steuerbefreiungen?) (Lohn/Einkommen) zu entfernen. Ich erkläre auch gerne warum: 1. erst ohne Grenzen sind es faire Steuerabgaben von ALLEN. Daraus folgt 2., dass dank der dadurch enorm steigenden Steuereinnahmen deutlich mehr Möglichkeiten entstehen, um Barrierefreiheit, Inklusion und viele weitere wichtige Dinge fördern zu können.

Ihr Leben wird verfilmt: Wer würde Sie verkörpern und warum gerade diese Person?

Dennis Winkens:
Ein Film über mich? Da mache ich dann doch am besten selbst mit. Wer kann eine Person schon besser spielen als die Person selbst?! Außerdem würde ich mir nur sehr ungern die Chance nehmen lassen mal in einem Film mitzuspielen. ;)

Ich wäre gern einmal...


Dennis Winkens:
Filmschauspieler und Comedian

Auf welche Fragen wünschen Sie sich eine Antwort?

Dennis Winkens:
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, dass wir an den Rollstuhl „gefesselt“ sind?

Was ich noch sagen wollte ...

Dennis Winkens: Danke für das Interview und das Interesse es zu lesen. :) Und nicht vergessen: Barrieren entstehen im Kopf und wachsen nicht auf der Straße!