So tickt Marcel Gerber!

08/06/2016

Familie, Freunde und Rollstuhlbasketball sind die wichtigsten Elemente im Leben von Marcel Gerber. Sein nächstes Ziel: Er möchte bald unbedingt einmal das Kartfahren ausprobieren. Warum ausgerechnet Will Smith ihn im Film über sein Leben verkörpern sollte und was er über Gott zu berichten weiß, erzählt er auf REHACARE.de.

Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht und worüber?

Marcel Gerber: Gestern habe ich einem Mädchen mit Spastik geholfen, ihren ersten Korb in ein Basketballnetz zu werfen. Ihre Freude darüber war ansteckend.

Was wollten Sie schon immer einmal machen und warum haben Sie sich bisher nicht getraut?

Marcel Gerber: Kartfahren war früher ein großes Verletzungsrisiko für mich. Heute bin ich jedoch deutlich fitter, weshalb ich es bald mal ausprobieren werde.

Welcher Mensch hat Sie bisher am meisten beeinflusst? Und warum?

Marcel Gerber: Da lässt sich für mich niemand besonders herausstellen. Ich habe allerdings früh gelernt von allen Menschen in meiner Umgebung zu lernen, sowohl von den "Guten" als auch von den "Bösen".

Sie haben die Chance Bundesbehindertenbeauftragter zu werden. Was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Marcel Gerber: 
Als erstes würde ich das ebenerdige Einsteigen in Züge der Deutschen Bahn durch Umbauten ermöglichen.

Foto: Marcel Gerber beim Rollstuhlbasketball; Copyright: A. Diekmann

Rollstuhlbasketball ist eine der großen Leidenschaften von Marcel Gerber und liegt ihm besonders am Herzen; © A. Diekmann

Ihr Leben wird verfilmt: Wer würde Sie verkörpern und warum gerade diese Person?

Marcel Gerber: 
Ich schätze das wäre Will Smith - aufgrund der ähnlichen Hautfarbe und Frisur.

Ich wäre gern einmal …

Marcel Gerber: Astronaut. Ich glaube, das verändert den Blick auf die Probleme des Lebens.

Auf welche Fragen wünschen Sie sich eine Antwort?

Marcel Gerber: Hat die Schule mir wirklich was gebracht oder hätte ich die Zeit sinnvoller nutzen können?

Was ich noch sagen wollte ...

Marcel Gerber: 
I met God. She’s black.