Special Olympics Düsseldorf 2014: „Gemeinsam stark“ – ein deutliches Signal für Inklusion

02.10.2013
Foto: Stefanie Wiegel, Oliver Burbach und Timo Boll

Die Gesichter der Spiele: die SO-Athleten Stefanie Wiegel und Oliver Burbach mit Tischtennis-Ass Timo Boll; © SOD/Andreas Endermann

Die Special Olympics Düsseldorf 2014, die Nationalen Sommerspiele für Menschen mit Lernschwierigkeiten, erfahren schon in der Vorbereitung prominente Unterstützung. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ werben Tischtennis-Ass Timo Boll und die Special Olympics Athleten Stefanie Wiegel und Oliver Burbach als „Gesichter der Spiele“ für das sportliche Großereignis, das vom 19. bis 23. Mai 2014 in Düsseldorf ausgetragen wird.

„Gern engagiere ich mich für Special Olympics – erst recht, wenn die Nationalen Spiele 2014 in meiner Heimatregion stattfinden“, so der mehrmalige Tischtennis-Europameister bei einer Pressekonferenz von Special Olympics Deutschland (SOD) im Deutschen Tischtennis-Zentrum. „Für den Gedanken des sportlichen Miteinanders von Sportlern mit und ohne Lernschwierigkeiten, den Stefanie Wiegel, Oliver Burbach und ich auf dem Plakat verkörpern, gehe ich gern in die Öffentlichkeit. Ich wünsche uns und vor allem den Special Olympics Athleten, dass wir mit dem Motto ‚Gemeinsam stark‘ in den nächsten Monaten möglichst viele Menschen erreichen und dass die Special Olympics Düsseldorf 2014 eine große öffentliche Aufmerksamkeit und Resonanz erfahren.“

Die Special Olympics Düsseldorf 2014, veranstaltet von SOD in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf, stehen unter Schirmherrschaft von Daniela Schadt, der Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck.

Erwartet werden im Mai nächsten Jahres mehr als 4.500 Athleten, die in 19 Sportarten an den Start gehen. Mit etwa 1.700 Trainern und Betreuern, etwa 2.000 freiwilligen Helfern, 1.500 Familienangehörigen sowie Tagesteilnehmern und Gästen erreicht die Veranstaltung eine Dimension von etwa 14.000 Teilnehmern.

„Wir haben mit Düsseldorf als Ausrichterstadt für die Nationalen Spiele 2014 die richtige Entscheidung getroffen und sind mit großer Sympathie und offenen Armen aufgenommen worden“, freut sich Gernot Mittler, Präsident von Special Olympics Deutschland.
„Gemeinsam stark‘ – das ist in Leichter Sprache zusammengefasst, was man unter Inklusion versteht: Jeder soll mit seinen Stärken und Schwächen dabei sein, keiner draußen stehen, alle mittendrin sein. Das ist der gemeinsame Nenner, das soll unsere Veranstaltung prägen. Nicht nur das: Wir wollen mit diesen Spielen einen starken Impuls in die Gesellschaft geben!“, so der SOD-Präsident.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers: "Die Spiele von Special Olympics sind ein besonderes Sportereignis und für mich persönlich auch eine Herzenssache. Wir sind sehr gerne Gastgeber der Special Olympics 2014 in Düsseldorf. Mit rund 4.500 Sportlern und Veranstaltungsstätten im gesamten Stadtgebiet soll es ein großes Fest des Sports und der Freude werden."

Die Aktiven dürfen sich auf attraktive Sportstätten an 12 Standorten in Düsseldorf freuen. Das Veranstaltungszentrum mit Olympic Town befindet sich im Arena Sportpark, dort werden auch die Sportarten Fußball, Tischtennis, Kraftdreikampf, Tennis, Radfahren und Beachvolleyball sowie das Wettbewerbsfreie Angebot ausgetragen. Die Eröffnungsveranstaltung am Abend des 19. Mai 2014 findet im ISS Dome statt.

Die Schwimmer werden im Schwimmsportleistungszentrum „Heinz-Hoffmann-Bad“ Wuppertal ihre Wettbewerbe bestreiten. Ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt die sportlichen Wettbewerbe.

Die Präsidentin des Organisationskomitees und SOD-Vizepräsidentin, Brigitte Lehnert, sagt: „Die Special Olympics Athleten mit ihrer Lebensfreude und Fröhlichkeit werden hier in Düsseldorf mit besonderer Herzlichkeit aufgenommen, da bin ich ganz sicher. Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, dass die begonnene Veränderung in der Wahrnehmung von Menschen mit geistiger Behinderung sich fortsetzt und in den Alltag ausstrahlt.“

Stefanie Wiegel, die mit Timo Boll und Oliver Burbach auf dem Veranstaltungsplakat zu sehen ist und im Roller Skating an den Start gehen wird: „Wir freuen uns, dass so viele Athleten von überall herkommen. Wir wünschen uns, dass viele Leute bei unseren Spielen dabei sind und sehen, was für tolle Sportler wir sind!“

Das Ziel von Special Olympics ist es, Menschen mit Lernschwierigkeiten durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. SOD versteht sich gemeinhin als Inklusionsbewegung.

REHACARE.de; Quelle: Special Olympics Deutschland e.V.

Mehr über die Special Olympics Deutschland e.V. unter: www.specialolympics.de