Studiengang: Heil- und Inklusionspädagogik ab Herbst 2013

05/07/2013
Foto: Pädagogin mit Kind

Ab Herbst 2013 startet erstmalig der Bachelor-Studiengang Heil- und Inklusionspädagogik an der FHM Rostock; © FHM Rostock

Vor dem Hintergrund der inklusiven Umgestaltung des Bildungssystems in Deutschland hat die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Rostock den berufsbegleitenden Studiengang B.A. Heil- und Inklusionspädagogik entwickelt.

Er wird erstmalig im Oktober 2013 starten. Mit diesem in Deutschland bisher einzigartigen Studienprogramm antwortet die FHM auf die erkennbare Nachfrage nach heil- und inklusionspädagogischen Fachkräften mit der Kompetenz, inklusive Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsaufgaben zu gestalten.

Der Studiengang richtet sich an Studieninteressierte, die bereits eine Ausbildung zum „Staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger“ bzw. zum „Staatlich anerkannten Erzieher“ absolviert haben und als Fachkraft im Bereich inklusiver Bildung und Erziehung tätig sind oder sein wollen. Bewerber sollten – neben einem ausgeprägten Gespür für die erzieherischen Belange von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen – ihr Wissen über den inklusionspädagogischen Ansatz ausbauen und vertiefen sowie gegebenenfalls ihre heilerzieherische Ausbildung ergänzen und erweitern wollen.

Der Studiengang Heil- und Inklusionspädagogik verknüpft sozial-, heil- und inklusionspädagogische Kompetenzen mit Perspektiven und Anforderungen des Managements. Im Mittelpunkt der Lehre steht der Denkansatz inklusiver Bildung und Erziehung, das heißt eine pädagogische Herangehensweise, die das Ziel verfolgt, von Beginn an jeden Menschen vollständig und gleichberechtigt an gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnischer und sozialer Herkunft sowie individuellen Fähigkeiten. In Vorlesungen wie Diversity und Inklusion, Entwicklungspsychologische Aspekte von Inklusion oder Professionalisierung in der Inklusionspädagogik wird dieser Ansatz erarbeitet und auf die tägliche Arbeit übertragen.

Das hat die zukünftige Studierende Lydia Luca überzeugt: „Ich möchte meine Kompetenzen erweitern, um zukünftig auch für eine Führungsposition geeignet zu sein. Für Inklusion habe ich mich entschieden, weil ich die Teilhabe benachteiligter Menschen unterstützen möchte.“

Die Leiterin der FHM Rostock, Silke Pfeiffer, betont: „Teilhabe aller Menschen ist eine Vision und eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung, die es einzulösen gilt. Dafür braucht es auch Personal, das diesem Anspruch gerecht werden kann. Die Ausbildung dieser Fachkräfte ist das Ziel des Studiengangs Heil- und Inklusionspädagogik.“

REHACARE.de; Quelle: Fachhochschule des Mittelstands Rostock

Mehr über die FHM Rostock unter: www.fh-mittelstand.de