Universität bildet Medienübersetzer aus

Foto: Studenten an Computern 

Das neue Medientextlabor wird ihre professionelle Spielwiese: An 40 Computerarbeitsplätzen, die mit moderner Software ausgestattet sind, lernen Studierende der Universität Hildesheim den Umgang mit multimedialen Texten und ihre Übersetzung.

„Wir bilden Texter und Übersetzer aus, die Medienprodukte sprachlich bearbeiten, Sprachwechsel vollziehen oder für Menschen mit Behinderungen aufbereiten“, erklärt Christiane Maaß, Professorin für Medienlinguistik an der Universität Hildesheim.

Der Markt für qualifizierte Untertitelung und Synchronisation in Film und Fernsehen, aber auch in der Unternehmenskommunikation wächst – und die Stiftung Universität Hildesheim bereitet ihre Master-Studierenden im Studiengang Medientext und Medienübersetzung (MuM) auf diese attraktiven Berufsfelder vor. Im neuen Medientextlabor lernen Studierende an 40 Computerarbeitsplätzen, die mit moderner Software ausgestattet sind, den Umgang mit multimedialen Texten, ihre Übersetzung und professionelle Bearbeitung.

Im Wintersemester 2011/12 hatten die ersten 23 MuM-Studierenden ihr Studium aufgenommen. Das Labor ist mit dem neuesten Stand der Profitechnik im Bereich der Sprachanpassung ausgestattet. Die Kosten für die Ausstattung betragen 90 000 Euro. „Jetzt geht es nicht mehr nur um Theorie, sondern um praktische Anwendungen“, freut sich Studentin Maika Hohlbein. Im Sommersemester übersetzen die Studierenden bereits Filme in englischer und französischer Sprache. Der Film „Louise Wimmer“ wird – mit deutscher Untertitelung durch die Hildesheimer Studierenden – im August beim Filmfest Hamburg gezeigt.

Mit dem Master-Studiengang Medientext und Medienübersetzung bietet die Hochschule einen Studiengang an, der Übersetzungswissenschaft, Medienlinguistik und -wissenschaft verbindet.

REHACARE.de; Quelle: Stiftung Universität Hildesheim

- Mehr über die Stiftung Universität Hildesheim: www.uni-hildesheim.de