Veranstaltungen 2011/12 der BAG Behinderung und Studium

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Die BAG Behinderung und Studium führt im Zeitraum von November 2011 bis Juli 2012 folgende Veranstaltungen durch:

4. - 6. November 2011, Köln
Workshop „Diversity als Teil der Hochschulstrategie"
„Diversity“ – also der wertschätzenden Umgang mit der Vielfalt von Menschen – spielt nicht nur im Personalwesen von Unternehmen sondern auch an Hochschulen eine immer bedeutendere Rolle. Teilweise werden unter diesem Schlagwort lediglich die bestehenden Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern und Strategien zur Gewinnung internationaler Studierender verknüpft. Andere Hochschulen beziehen tatsächlich alle relevanten Gruppen in ihre Diversity-Strategien ein. Während dieses Workshops wollen wir Diversity-Konzepte kennen lernen und diskutieren, wie wir diese nutzen können, um die Situation behinderter und chronisch kranker Studierender zu verbessern.

9.-11. Dezember 2011, Hessen
Workshop „Stigmatisierung psychisch beeinträchtigter Studierender"
Eine psychische Beeinträchtigung wird auch durch das damit häufig verbundene Stigma zur Behinderung. Betroffene sehen sich unabhängig von Art und Schwere der Beeinträchtigung oft damit konfrontiert, dass man sie für nicht studierfähig, nicht belastbar, nicht zurechnungsfähig oder gar für gefährlich hält. Diese Zuschreibungen sind nicht selten belastender als die eigentlichen Symptome. Der Workshop soll Betroffenen im Umgang mit diesen und anderen Zuschreibungen und Nichtbetroffenen beim Abbau von Vorurteilen (bei sich und Anderen) unterstützen.

17. - 19. Februar 2012, Berlin
Workshop „ALG II als Sprungbrett nach dem Studium "
Behinderte Hochschulabsolventen sind nach Ihrem Hochschulabschluss häufiger und länger arbeitslos als Absolventen ohne Behinderung. Deshalb sind sie oft auf Arbeitslosengeld II und die Unterstützung der Jobcenter angewiesen. Bei diesem Workshop werden wir die Unterstützungsmöglichkeiten der Jobcenter für behinderte Menschen im Allgemeinen und für diejenigen mit Hochschulabschluss im Besonderen kennen lernen und sie auf ihre Eignung hin untersuchen.

4.-6. Mai 2012, Hamburg
Workshop „Die UN-Behindertenrechtskonvention an Hochschulen"
In Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichten sich die unterzeichnenden Staaten ihr Bildungssystem so zu gestalten, dass es inklusiv ist und Menschen mit Behinderung die gleichen Bildungschancen eröffnet, wie Menschen ohne Behinderung. Dies bezieht auch Hochschulen ein, so dass diese ihre Anstrengungen hinsichtlich des Abbaus on Barrieren intensivieren müssen. Wir werden uns bei diesem Workshop mit den Inhalten der UN-Behindertenrechtskonvention befassen und damit, wie wir sie nutzen können, um dem Ziel der Chancengleichheit für behinderte und chronisch kranke Studierende schneller näher zu kommen.

8.-10.6.2012, Münster
Workshop „Hilfsmittel im Studium“
Technische Hilfsmittel wie beispielsweise spezielle Laptops, Vergrößerungsgeräte und FM-Anlagen sind für viele Studierende mit Behinderung elementar für das Gelingen ihres Studiums. Deren Finanzierung ist jedoch nicht einfach, da es mehrere mögliche Kostenträger gibt und ein benötigtes Hilfsmittel teilweise von mehreren Kostenträgern zu finanzieren ist. Dieser Workshop soll die richtigen Wege zur Finanzierung von Hilfsmitteln aufzeigen. Er ist sowohl für Menschen geeignet, die Informationen für ihren eigenen Bedarf benötigen als auch für Studierende, die in ASten und anderen Organisationen andere beraten.