vdek-Zukunftspreis 2015 sucht Ideen für die Rolle der Pflegekräfte von morgen

28.01.2015
Foto: Logo vdek-Zukunftspreis

Der vdek-Zukunftspreis wird 2015 zum sechsten Mal vergeben und nimmt dieses Mal die Pflegekräfte der Zukunft ins Visier; © vdek

Kontinuierlich steigende Lebenserwartung, niedrige Geburtenraten, zu geringe Zuwanderung aus dem Ausland: Die Gesellschaft Deutschlands altert. Damit gewinnt auch die Pflege an Bedeutung. Doch mit dem demografischen Wandel kommen auf Pflegekräfte und Pflegeeinrichtungen neue Herausforderungen zu. Die Ersatzkassen stellen bei ihrem diesjährigen, sechsten vdek-Zukunftspreis die Pflegeberufe in den Mittelpunkt und prämieren innovative Projekte, die die Pflegekraft von morgen im Blick haben.

Die besten Konzepte werden mit einem Preisgeld von 20.000 Euro ausgezeichnet. Bewerbungsfrist ist der 29. März 2015.

Wie kann im Bereich Pflege den Herausforderungen durch den demografischen Wandel erfolgreich begegnet werden? Wie lässt sich die Attraktivität des Pflegeberufs steigern, und wie können Probleme des Berufsalltags vermieden werden? Welche Konzepte gibt es, Pflegekräfte noch stärker in die Versorgung einzubinden, sie aus- und weiterzubilden? Unter dem Motto "Pflegekräfte der Zukunft – Ideen und Konzepte für die zukünftige Rolle der Pflegekräfte in der Versorgung" sucht der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Konzepte, die innovative Antworten auf diese Fragen haben.

Zur Bewerbung aufgefordert sind insbesondere Projekte zur Ausbildung von Pflegekräften, zu neuen Formen der Berufsausübung und Arbeitsteilung sowie Ideen, die Wege aufzeigen, wie der Pflegekräftemangel verhindert beziehungsweise abgeschwächt werden kann.

Die Jury setzt sich zusammen aus Herrn Christian Zahn (Juryvorsitz), Verbandsvorsitzender des vdek, Herrn Prof. Dr. Attila Altiner, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Rostock, Herrn Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege, Herrn Prof. Dr. Thomas Klie, Professor an der Evangelischen Hochschule Freiburg, Frau Dr. Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, Frau Dr. Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein.

Maßgebliche Kriterien bei der Bewertung sind insbesondere die versorgungspolitische Relevanz, qualitative Aspekte sowie die Praxisrelevanz der Projekte.

Der vdek ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 26 Millionen Menschen in Deutschland versichern. Der Verband ist außerdem die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen "Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)" in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 240 Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt rund 300 sowie weiteren 40 Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

REHACARE.de; Quelle: Verband der Ersatzkassen e. V.

Mehr über den Verband der Ersatzkassen e. V. unter: www.vdek.com
Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular zum vdek-Zukunftspreis 2015 finden Bewerber auf der Webseite des vdek