Foto: Schwangere im blauen T-Shirt formt ihre Hände vor ihrem Bauch zu einem Herz; Copyright: panthermedia.net/Michael Jung

Schwangerschafts-Diabetes: Erst den Lebensstil ändern, dann Insulin

22.03.2017

Diabetes ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft, die für werdende Mutter und das ungeborene Kind ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt. Daher ist es wichtig, dass jede Schwangere an dem gesetzlichen Screening in der Schwangerenvorsorge teilnimmt und mit der Behandlung nach der Diagnose so früh wie möglich beginnt, um die Gefahr für sich und ihr Kind zu minimieren.
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Foto: Insulinpulver wird in Joghurt gekippt; Copyright: Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München

Typ 1 Diabetes: Teilnehmerzahl für Fr1da-Insulin-Interventions-Studie erhöht

15.03.2017

Fr1da, Fr1dolin, Freder1k - diese neuen Reihenuntersuchungen zur Früherkennung von Typ 1 Diabetes in Bayern, Niedersachsen und Sachsen haben eines gemeinsam: Sie sollen Kinder erkennen, bei denen ein hohes Erkrankungsrisiko oder bereits ein asymptomatisches Frühstadium der Autoimmunerkrankung vorliegt.
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Foto: Dr. Anna Warzybok; Copyright: Universität Oldenburg

Internationale Standards für Hörgeräteversorgung - DFG fördert neues Oldenburger Forschungsprojekt

13.03.2017

Hörgeschädigte verschiedener Länder testen, klinische Standards vereinheitlichen und damit eine international optimale Versorgung mit Hörhilfen befördern – das ist das Ziel der Oldenburger Physikerin und Hörforscherin Dr. Anna Warzybok.
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Foto: Neugeborenes Baby; Copyright: panthermedia.net/Ueberimages

T-Zellen in Neugeborenen weisen darauf hin, wer später an Typ 1 Diabetes erkranken wird

08.03.2017

Die Forschergruppe um Prof. Ezio Bonifacio, Gruppenleiter und Direktor am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), Exzellenzcluster an der Technischen Universität Dresden, sowie Gruppenleiter am DZD-Paul Langerhans Institut Dresden, stellt ein neues Verständnis für zelluläre Mechanismen im Typ 1 Diabetes vor.
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Foto: Älterer Mann mit geschlossenen Augen reibt sich die Schläfen; Copyright: panthermedia.net/Oleg Dudko

Heilungschancen nach schwerem Schlaganfall – Studie gibt Auskunft

06.03.2017

Die Schlaganfallversorgung in Deutschland ist beispielgebend – die große Mehrzahl der akuten Schlaganfallpatienten erhalten eine neurologische oder geriatrische Rehabilitation. Auch ältere Patienten oder multimorbide Patienten werden nach der Akutphase in eine Rehabilitationsklinik verlegt. Wenig ist bisher jedoch darüber bekannt, wie wirkungsvoll eine neurologische Frührehabilitation ist.
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Foto: Juniorprofessor Marc Herrlich am Laptop; Copyright: Thomas Koziel

Physiotherapie: Juniorprofessor nutzt Techniken aus der Spielewelt

03.03.2017

3D-Modelle, Animationen, Videobrillen und neue Computergrafiken nehmen Spieler mit in Phantasiewelten. Solche Techniken kommen aber nicht nur in Computerspielen zum Einsatz. Auch in der realen Welt sind sie gefragt, etwa in Operationssälen, aber auch in Fabrikhallen. Wie solche Techniken aus der Spielewelt anderweitig genutzt werden, daran forscht Dr. Marc Herrlich.
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Foto: Herstellung der Pankreas-Chips; Copyright: Matthias Meier, Universität Freiburg

BMBF fördert Diabetesforschung auf Pankreas-Chip

01.03.2017

Das Bundeministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert in den kommenden drei Jahren das neue Konsortium "PancChip", welches am Helmholtz Zentrum München koordiniert und teilweise durchgeführt wird. Ziel ist es, Kultur und Differenzierung von Stammzellen zu funktionalen Beta-Zellen auf einem Chip weiterzuentwickeln.
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Foto: Junge Frau lächelt während sie sich mit einer anderen Frau unterhält; Copyright: panthermedia.net/javiindy

Unsichtbare Behinderung: Ich habe was, was du nicht siehst

01.03.2017

Viele Menschen denken bei "Behinderung" automatisch an Menschen im Rollstuhl, vielleicht noch an blinde oder Menschen mit amputierten Gliedmaßen. Es werden also meist direkt sichtbare Einschränkungen damit verknüpft. Doch nicht jede Behinderung ist auf den ersten Blick zu erkennen – manchmal auch nicht auf den zweiten.
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Foto: LIS-Patientin Martina Bannies (links) und Prof. Andreas Hermann (rechts); Copyright: Uniklinikum Dresden

Augenbewegungen halten Türen für selbstbestimmtes Leben offen

22.02.2017

Eine aktuelle Studie der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden bestätigt, dass Patienten, die im fortgeschrittenen Stadium der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) auch das Locked-in-Syndrom (LIS) haben, ihre Lebensqualität erheblich besser einschätzen als ihre nächsten Angehörigen.
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Foto: Fuß mit

Gesünder Laufen mit smarter Socke

15.02.2017

Schmerzenden Füßen liegt oft eine einseitige Gewichtsbelastung zugrunde. Beim Laufen merken davon aber die Wenigsten etwas. Hier setzt die von der Professur Sportgerätetechnik der Technischen Universität Chemnitz in Kooperation mit dem Textilhersteller Lindner aus Hohenstein-Ernstthal entwickelte "Smarte Socke" an.
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Foto: Aufzeichnung der Lesebewegungen am Computerbildschirm mit einem Eyetracker; Copyright: Stefan Sämmer

Leichte Sprache auf dem Prüfstand

13.02.2017

Behördensprache ist für viele Menschen nur schwer zu verstehen, besonders schwer jedoch oft für Menschen mit bestimmten Behinderungen. Dabei ginge es auch anders: Leichte Sprache und Einfache Sprache sind zwei Ausdrucksformen, die seit etwa zehn Jahren zum Einsatz kommen, um die Hürden von Beamtendeutsch und Fachchinesisch zu überwinden.
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Foto: Alter Mann, Pflegerin hilft ihm; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Pflege: Wie Waschlappen, Hebelifter und Einmalhandschuhe zum Einsatz kommen

08.02.2017

Ob im Krankenhaus, im Pflegeheim oder zu Hause: In der Pflege kommen Dinge wie Waschlappen und Einmalhandschuhe zum Einsatz. "Die Dinge wandeln das private Zimmer der Bewohner in einen Raum der Pflege", sagt Lucia Artner. Die Wissenschaftlerin der Universität Hildesheim untersucht, welche Bedeutung Objekte im Pflegealltag einnehmen.
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Foto: Collage aus Fotos von Menschen mit Down-Syndrom; Copyright: beta-web/Dindas

Touchdown: Menschen mit Down-Syndrom klären auf

01.12.2016

Menschen mit Down-Syndrom werden nicht von allen Menschen in der Gesellschaft akzeptiert. Dies will "Touchdown" – die weltweit erste Ausstellung über und von Menschen mit Down-Syndrom – in der Bundeskunsthalle in Bonn ändern. Das Projekt wurde von Menschen mit und ohne Trisomie 21 auf die Beine gestellt.
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Foto: Marcus Rohrbach schneidet Obst in Küche, Kamera nimmt Szene auf, Computerbildschirm im Vordergrund

Software soll in naher Zukunft Filmhandlungen automatisch beschreiben können

18.07.2016

Damit sie die Handlung eines Filmes nachvollziehen können, gibt es für blinde Menschen oftmals eine Hörfassung. Dafür schauen sich Autoren die Filme in voller Länge an und geben die Handlungssituation wieder. Könnte nicht aber auch ein Computerprogramm diese Arbeit übernehmen? Forscher arbeiten daran, eine Software zu entwickeln, die Filmbeschreibungen automatisch generiert und vorliest.
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Intelligente Mobilitätsassistenten unterstützen Senioren

01.02.2016

Hindernisse wie Kopfsteinpflaster, abschüssige Wege oder andere Barrieren erschweren das Leben von Senioren. Je eingeschränkter ihre Mobilität, desto weniger trauen sie sich zu. Oft vermeiden sie dann den geliebten Park um die Ecke. Das Projekt Assistants for Safe Mobility (ASSAM) hat sich dieser Barrieren angenommen und intelligente Lösungen für Rollatoren, Rollstühle oder Dreiräder geschaffen.
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"Viele unterschätzen die ökonomische Bedeutung des barrierefreien Tourismus in Europa"

01.04.2015

Der Markt für barrierefreies Reisen in Europa existiert. Doch er wächst nur langsam. Dabei ist die Nachfrage groß, wie eine Studie jüngst belegte. Welche Bedürfnisse haben also mobilitäts- und aktivitätseingeschränkte Menschen? Und was kann die Reiseindustrie bieten – heute schon und in Zukunft?
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