Foto: LIS-Patientin Martina Bannies (links) und Prof. Andreas Hermann (rechts); Copyright: Uniklinikum Dresden

Augenbewegungen halten Türen für selbstbestimmtes Leben offen

22.02.2017

Eine aktuelle Studie der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden bestätigt, dass Patienten, die im fortgeschrittenen Stadium der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) auch das Locked-in-Syndrom (LIS) haben, ihre Lebensqualität erheblich besser einschätzen als ihre nächsten Angehörigen.
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Foto: Fuß mit

Gesünder Laufen mit smarter Socke

15.02.2017

Schmerzenden Füßen liegt oft eine einseitige Gewichtsbelastung zugrunde. Beim Laufen merken davon aber die Wenigsten etwas. Hier setzt die von der Professur Sportgerätetechnik der Technischen Universität Chemnitz in Kooperation mit dem Textilhersteller Lindner aus Hohenstein-Ernstthal entwickelte "Smarte Socke" an.
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Foto: Aufzeichnung der Lesebewegungen am Computerbildschirm mit einem Eyetracker; Copyright: Stefan Sämmer

Leichte Sprache auf dem Prüfstand

13.02.2017

Behördensprache ist für viele Menschen nur schwer zu verstehen, besonders schwer jedoch oft für Menschen mit bestimmten Behinderungen. Dabei ginge es auch anders: Leichte Sprache und Einfache Sprache sind zwei Ausdrucksformen, die seit etwa zehn Jahren zum Einsatz kommen, um die Hürden von Beamtendeutsch und Fachchinesisch zu überwinden.
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Foto: Alter Mann, Pflegerin hilft ihm; Copyright: panthermedia.net/photographee.eu

Pflege: Wie Waschlappen, Hebelifter und Einmalhandschuhe zum Einsatz kommen

08.02.2017

Ob im Krankenhaus, im Pflegeheim oder zu Hause: In der Pflege kommen Dinge wie Waschlappen und Einmalhandschuhe zum Einsatz. "Die Dinge wandeln das private Zimmer der Bewohner in einen Raum der Pflege", sagt Lucia Artner. Die Wissenschaftlerin der Universität Hildesheim untersucht, welche Bedeutung Objekte im Pflegealltag einnehmen.
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Foto: Mehrere Kinder spielen zusammen mit Bauklötzen auf dem Boden; Copyright: panthermedia.net/petrograd99

Rund 1,3 Millionen Euro für Forschungsprojekt zur Inklusion in Kindertagesstätten

01.02.2017

Großer Erfolg für ein Forschungsvorhaben zur frühkindlichen Bildung: Ein gemeinsames Projekt von der Leibniz Universität Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover wird mit rund 1,3 Millionen Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert.
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Foto: Chirurgen operieren einen Patienten am Arm; Copyright: panthermedia.net/Wavebreakmedia Ltd

Behandlungsalgorithmus für bionische Handrekonstruktion

30.01.2017

Wiener Forscher haben einen Behandlungsalgorithmus entwickelt, mit dessen Hilfe man feststellen kann, welche Patienten mit globalen Verletzungen des Plexus brachialis (Flügelarmsyndrom) mit hoher Wahrscheinlichkeit davon profitieren würden, wenn ihre gefühllose und nicht-funktionale Hand durch eine myoelektrische (bionische) Prothese ersetzt wird.
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Foto: Blume mit pinken Blütenblättern, ein Blatt ist weiß; Copyright: panthermedia.net/kazakovmaksim

Seltene Erkrankungen: Millionenförderung für Krankenversorgung

25.01.2017

Das Klinikum der Universität München ist am nationalen Versorgungsforschungsprojekt namens TRANSLATE NAMSE beteiligt, das mit 13,4 Millionen Euro aus dem Innovationsfons der Bundesregierung finanziert wird. NAMSE steht für das "Nationale Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen" und soll als nationales Projekt zur Verbesserung der Krankenversorgung dieser Patientengruppe beitragen.
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Foto: Prof. Pauline Wimberger (rechts) und Dr. Katharina Nitzsche ; Copyright: Medizinische Fakultät der TU Dresden / Stephan Wiegand

Typ 1 Diabetes-Risiko-Screening startet erfolgreich am Uniklinikum Dresden

20.01.2017

Eltern von über 600 Dresdner Neugeborenen kennen durch die innovative Freder1k-Studie das Diabetes Typ 1-Risiko ihres Kindes: "Frisch gebackene Eltern wollen für ihr Kind den perfekten Start ins Leben", sagt Professor Pauline Wimberger, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus.
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Grafik: Ein Kopf bestehend aus Zahnrädern, einige Zahnräder lösen sich jedoch bereits; Copyright: panthermedia.net/lightwise

PHAGO Projekt: Neuer Ansatz zur Hilfe für Patienten mit Alzheimer

16.01.2017

Seit dem 1. November 2016 fördert die Innovative Medicines Initiative (IMI) gemeinsam mit industriellen Partnern das Forschungsprojekt PHAGO. Ziel des Verbundprojekts ist es, neue immun-regulierende Therapien für Alzheimerpatienten zu entwickeln.
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Foto: Collage aus Fotos von Menschen mit Down-Syndrom; Copyright: beta-web/Dindas

Touchdown: Menschen mit Down-Syndrom klären auf

01.12.2016

Menschen mit Down-Syndrom werden nicht von allen Menschen in der Gesellschaft akzeptiert. Dies will "Touchdown" – die weltweit erste Ausstellung über und von Menschen mit Down-Syndrom – in der Bundeskunsthalle in Bonn ändern. Das Projekt wurde von Menschen mit und ohne Trisomie 21 auf die Beine gestellt.
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Foto: Marcus Rohrbach schneidet Obst in Küche, Kamera nimmt Szene auf, Computerbildschirm im Vordergrund

Software soll in naher Zukunft Filmhandlungen automatisch beschreiben können

18.07.2016

Damit sie die Handlung eines Filmes nachvollziehen können, gibt es für blinde Menschen oftmals eine Hörfassung. Dafür schauen sich Autoren die Filme in voller Länge an und geben die Handlungssituation wieder. Könnte nicht aber auch ein Computerprogramm diese Arbeit übernehmen? Forscher arbeiten daran, eine Software zu entwickeln, die Filmbeschreibungen automatisch generiert und vorliest.
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Intelligente Mobilitätsassistenten unterstützen Senioren

01.02.2016

Hindernisse wie Kopfsteinpflaster, abschüssige Wege oder andere Barrieren erschweren das Leben von Senioren. Je eingeschränkter ihre Mobilität, desto weniger trauen sie sich zu. Oft vermeiden sie dann den geliebten Park um die Ecke. Das Projekt Assistants for Safe Mobility (ASSAM) hat sich dieser Barrieren angenommen und intelligente Lösungen für Rollatoren, Rollstühle oder Dreiräder geschaffen.
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"Viele unterschätzen die ökonomische Bedeutung des barrierefreien Tourismus in Europa"

01.04.2015

Der Markt für barrierefreies Reisen in Europa existiert. Doch er wächst nur langsam. Dabei ist die Nachfrage groß, wie eine Studie jüngst belegte. Welche Bedürfnisse haben also mobilitäts- und aktivitätseingeschränkte Menschen? Und was kann die Reiseindustrie bieten – heute schon und in Zukunft?
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