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REHACARE-Kongress - Rückblick 2011
Übersicht - Rückblick 2011
Wie und wo wollen wir wohnen, wenn wir älter werden? Diese Frage hat vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und einer steigenden Lebenserwartung enorm an Bedeutung gewonnen. Die Diskussion um altersgerechte Wohnformen ist im vollen Gange und hat eine Fülle an Konzepten und Ideen hervorgebracht: Gemeinschaftliches Wohnen, Wohnen im Quartier, im Miteinander der Generationen, zu Hause mit technischer Assistenz und mit Service.
Doch was hat sich bewährt? Welche Chancen bieten die unterschiedlichen Ansätze und wo liegen ihre Grenzen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich der sechste REHACARE-Kongress. Unter dem Motto „Wohn(t)raum - Komfortables, barrierefreies Wohnen für alle Generationen" und "Mit Demenz (zu Hause) leben" wurden Wohnformen und aktuelle Pflegetrends auf den Prüfstand gestellt.
Der Kongress bot seinen Besuchern insgesamt elf eigenständige Vortragsreihen mit 104 Referaten, die allgemein verständlich aufbereitet sind. Erfahrungsberichte, Beispiele aus der Praxis und neue wissenschaftliche Erkenntnisse bieten Fachleuten, Betroffenen und Interessierten wertvolle Orientierungshilfen.
Wohn(t)raum – Komfortables, barrierefreies Wohnen für alle Generationen
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und einer steigenden Lebenserwartung ist eine Fülle an Konzepten und Ideen rund um altersgerechte Wohnformen entstanden: Gemeinschaftliches Wohnen, Wohnen im Quartier, im Miteinander der Generationen, zu Hause mit technischer Assistenz und mit Service.
Welche Chancen bieten die unterschiedlichen Ansätze und wo liegen ihre Grenzen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich der REHACARE Kongress der Reihe „Wohn(t)raum“.
An die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft richtete sich die Vortragsreihe XI. In Kooperation mit dem VdW Rheinland-Westfalen konnten hochkarätige Experten für Fachvorträge gewonnen werden, die das Thema „Wohnen im Alter“ speziell für diese Zielgruppe aufbereiten.
Mit Demenz (zu Hause) leben
Die Diagnose Demenz ist für Betroffene und Angehörige ein Schock. Doch was ist eigentlich Demenz? Wie kann ich damit umgehen? Welche Möglichkeiten der Therapie gibt es? Und wo erfahre ich Hilfe? Der REHACARE-Kongress gab in der Vortragsreihe „Mit Demenz (zu Hause) leben“ Antworten darauf.
Fachleute aus Wissenschaft, Pflege, und Sozialwirtschaft informierten über das Krankheitsbild, aktuelle Forschungsergebnisse, Unterstützungsangebote für Angehörige und Möglichkeiten bei Betreuung und Pflege. Auch die mit der Krankheit verbundenen ethischen Probleme und rechtlichen Fragen wurden Themen der Kongressreihe sein.
Die Besucherzielgruppen
Die Vorträge richten sich an:
- Initiatoren von Wohnprojekten, Architektur- und Planungsbüros, Bauträger u. a., die an zukunftsweisenden Wohnkonzepten und vernetzter Haustechnik interessiert sind.
- Unternehmen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, die Wohnen mit Service als Chance für die Zukunft sehen.
- Unternehmen der Sozialwirtschaft, die nach neuen Konzepten und Strukturen für die ambulante Betreuung suchen.
- Dienstleistungsanbieter der Pflegebranche, die Wohn-Pflege-Formen betreuen und für Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft offen sind.
- Ältere Menschen und jüngere Menschen, die frühzeitig ihr Leben und Wohnen im Alter planen.
Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, die Informationen, Hilfen und Tipps im Umgang mit Demenz suchen. - Menschen mit Assistenzbedarf und ihre Angehörigen, die die Umsetzung für ein selbstbestimmtes Leben wünschen und fordern.
- … und alle Organisationen, Verbände, Vereine, Selbsthilfegruppen, Vertreter von Kommunen, und Kostenträgern, die innovative Wohn- und Pflegekonzepte verwirklichen wollen.
Weitere Informationen und Funktionen
Kongress-Programm 2011

- Download:
[1107 kb]Kongress-Programm
Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung
Der Kongress ist von folgenden Institutionen als Fortbildungs-Veranstaltung anerkannt:
Architektenkammer NRW:
Für Mitglieder der AKNW in den Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur und Stadtplanung mit jeweils 3 Unterrichtsstunden zu 45 Minuten pro Veranstaltungstag anerkannt.
Registrierung beruflich Pflegender:
Im Rahmen der RbP können bis zu 10 Punkte angerechnet werden.
Themenpark "Wohnen" in Halle 3

Im Bereich „Wohn(t)raum“ zeigen Hersteller und Dienstleistungs-Unternehmen eine breite Palette an Produkten und Leistungen rund um das Thema „Barrierefreies und komfortables Bauen und Einrichten“. Schauen Sie sich um und testen Sie Wohnkonzepte mit Zukunft! Der direkte Kontakt zu den Anbietern ermöglicht eine persönliche Beratung.
Die Informationsstände im Bereich „Mit Demenz (zu Hause) leben“ bieten umfangreiches Informationsmaterial zu allen Fragen rund um das Thema „Demenz“. Kompetente Fachleute beantworten gerne Ihre individuellen Fragen und geben Ihnen persönliche Tipps.
Haben Sie Fragen ?

Bei Fragen zum Kongress wenden Sie sich bitte an das Kongressbüro:
Petra Schröder und Silke Kirstein
DüsseldorfCongress Veranstaltungsgesellschaft mbH
Stockumer Kirchstraße 61
40474 Düsseldorf
Tel.: + 49 (0)211 4560-982
Fax: + 49 (0)211 4560-8544
Statistik zur Pflegebedürftigkeit in Deutschland, Stand 2009

Statistischer Vergleich von häuslicher Pflege allein durch Angehörige, ambulanter Pflege mit Pflegediensten und vollstationärer Versorgung in Pflegeeinrichtungen
Quelle: Statistisches Bundesamt
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