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Weiterbildung zur Sexualberatung


Oldenburg (kobinet) Ein Angebot für behinderte und nicht behinderte Interessierte macht Wiebke Hendeß aus Oldenburg.



Sie schreibt: "Sexualberatung für behinderte Menschen sollte so selbstverständlich sein wie das entsprechende Angebot für Nichtbehinderte. Ist es aber nicht. Das liegt sicherlich daran, dass behinderten Menschen bisher nicht als sexuelle Wesen gedacht werden konnten. Das ändert sich zurzeit".



Unsicherheiten, Probleme und Fragen würden somit aber erhöht. Deshalb werde oft die Sachkompetenz von Fachleuten gesucht. Solche Fachleute gelte es auszubilden. Ihr Einsatz werde innerhalb von Einrichtungen angefragt und von Beratungsstellen, die nach den Peer Counseling Prinzipien arbeiten.



Hendeß: "Unser Weiterbildungsangebot richtet sich an behinderte und chronisch kranke Menschen. Wir wollen deren Fähigkeit aufgreifen, trotz der jeweiligen Einschränkungen das eigene Leben sinn- und lustvoll zu gestalten - und das ihres sozialen Umfeldes. Diese Erfahrungen werden die ausgebildeten BeraterInnen professionell anderen Menschen zur Verfügung stellen.



Der hier ausgeschriebene Kurs würde sich außerdem an Nichtbehinderte wenden, die zumindest punktuell in Einrichtungen der Behindertenarbeit tätig sind und sich vorstellen könnten, ihre Arbeit um die Kompetenz "Sexualberatung" zu erweitern.



Die Weiterbildung diene:



1. der persönlichen Bereicherung an Erfahrung und Wissen bezüglich sexuellen Erlebens,



2. dem Aufbau eines ersten Fachwissens zu medizinischen Aspekten wie bei der Familienplanung,



3. dem Nachweis einer fundierten Weiterbildung zur Sexualberatung in der eigenen Einrichtung, also der Etablierung von Vertrauensleuten zu Fragen von Partnerschaft und Sexualität.



Veranstalter der Weiterbildung ist das ISBB Institut zur Selbstbestimmung Behinderter. Die Weiterbildung ist in fünf einzelne Module von jeweils einer Woche aufgeteilt, die auch einzeln belegt werden können. elba



Weitere Informationen auf den Internetseiten von Peercity und Sexualität und Behinderung


 
 

( Quelle: kobinet-Nachrichten )

 
 

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