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REHACARE hautnah

REHACARE hautnah

Blinde Schützen, gehbehinderte Taucher, die sich unter Wasser frei bewegen können, Sängerinnen im Krankenschwesterlook. Auf der REHACARE gibt es eine Menge bemerkenswerter Vorführungen zu sehen.

 
 


Mit dem Ohr das Ziel treffen

 
 

 

Ein Mann hat ein Luftgewehr in der Hand und Kopfhörer auf, doch die sollen nicht etwa sein Gehör vor dem Knall schützen. Im Gegenteil: Sie helfen ihm beim Zielen, denn der 21-jährige Christian Adler kann kaum etwas sehen - seine Sehkraft beträgt fünf Prozent. Trotzdem trifft er aus zehn Meter Entfernung einen schwarzen Fleck so groß wie ein 20-Cent-Stück. Ein Ton hilft ihm dabei. Den hört Christian durch seine Kopfhörer. Je höher der Laut wird, desto genauer hat er sein Ziel im Visier.

Christian schießt bereits seit 13 Jahren. Als er dieses Jahr seine Sehkraft verlor, wechselte er zum Blindenschießen. Die Sportart gibt es in Deutschland seit ungefähr acht Jahren. Ausprobieren kann man den außergewöhnlichen Sport auch auf der REHACARE in Halle 7a. Dort darf jeder mal sein Glück mit dem Luftgewehr und dem Kopfhörer probieren.

 
 

Wie ein Fisch im Wasser

 
 

 

Tauchen in den Messehallen - das führt der Verein zur Förderung des Behindertentauchens in Deutschland in Halle 4 vor. Dabei wird der 37-jährige Michael Will in den großen Wassertank gehievt, denn er kann seine Beine nicht bewegen. Befindet er sich endlich im Wasser, dann kann er problemlos dahingleiten. Immer in Begleitung eines "Fußgängers", das heißt einer nicht behinderten Person.

Die ausgebildete Taucherin Miriam Prümer begleitet die Vorführung. Sie erklärt: "Unter Wasser sind sie doch sowieso alle gleich." Ein Rollstuhl ist unter Wasser also kein Hindernis. Schwierig sind nur der Ein- und Ausstieg, doch da greifen die 13 aktiven "Fußgänger" des Vereins den drei Rollstuhlfahrern gerne unter die Arme. Der Verein hat mittlerweile Tauchlehrer extra für behinderte Menschen ausgebildet, die ihren Service beispielsweise in der Türkei anbieten - ein Rollstuhlurlaub der etwas anderen Art.

 
 

Früh übt sich

 
 

 

Freya ist noch jung, aber schon ziemlich vernünftig. Schon mit zehn Monaten kann sie ein wenig Verantwortung für einen Menschen übernehmen - zumindest, wenn es darum geht, wo er hingehen soll. Denn die Hündin hat gelernt, sehbehinderten Menschen zu helfen. Das zeigt sie den Besuchern auf der Messe. Dabei leitet die Labrador-Dame ihre Führerin um Hindernisse, hebt heruntergefallene Gegenstände auf und warnt vor Stufen.

Das Hundezentrum "canis familiaris" bildet Hunde zu diesen Helfern aus. Das dauert 24 Monate und kostet rund 24.000 Euro. Was die Hunde des Hundezentrums noch so alles können, gibt es am Freitag und Samstag stündlich ab 10.15 Uhr in Halle 3 zu sehen.

 
 

Pferde stehlen die Angst

 
 

 

Therapeutisches Reiten, ohne auf dem Pferd zu sitzen? Das ist nicht so merkwürdig, wie es zuerst scheint. Denn auch wenn behinderte Kinder die großen geduldigen Tiere streicheln, putzen oder nebenher laufen schult das ihre sozialen Fähigkeiten und ihre Geschicklichkeit. Auf dem Pferd wiederum gibt es so viele unterschiedliche Bewegungen wie in sonst keiner anderen Therapieform. Am Samstag, dem 21.10.2006, finden in Halle 3 um 11.15 Uhr und um 14.30 Uhr wieder zwei Vorstellungen des Kuratoriums für Therapeutisches Reiten statt.

 
 

Auch der Rücken kann entzücken

 
 

 

Wenn der Rücken nicht nur entzückt, sondern auch zwickt, dann ist es spätestens an der Zeit etwas zu tun. Am Besten aber schon lange vorher. Um diese Message an den Besucher zu bringen, hat die Gesetzliche Unfallversicherung drei junge Frauen engagiert. Die schwingen die Hüften, werfen die Arme in die Luft und singen mit sexy Stimmen. Täglich um 11.00, 13.00, 15.00 und 17.00 Uhr in Halle 3 unter dem Motto "Spannungsfeld Rücken".

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