Sie befinden sich hier: Aktuelles. Specials.
Das Mitmachmuseum
Specials
Das Mitmachmuseum
15.12.2006
Im Atlantis Kindermuseum in Duisburg erforschen Kinder aktiv, wie Mensch, Natur und Technik funktionieren. Beim Gewinnspiel auf REHACARE.de hat Familie Fritsch aus Bergisch Gladbach einen Besuch im Museum gewonnen.Als Bettina und Andreas Fritsch, die beide im Rollstuhl sitzen, mit ihren Kindern Tobias und Diontha das Museum betreten, blicken sie durch große moderne Fenster direkt auf eine ehemalige Hafenanlage am Rhein. Die Wände des Museums bestehen aus Backstein mit Querbalken aus Holz und stammen noch aus der Zeit, in der das dreistöckige Haus ein Umladeplatz für Schiffsladungen war.
Da drehen alle am Rad © REHACARE.de
Auf der ersten Etage befinden sich Besucher sozusagen "unter der Stadt". Durch einen Eingang, der an ein Tunnelsystem im Untergrund erinnert, geht es ins Gewölbe. "Kuckt mal, hier kommt eine Bahn", staunt die siebenjährige Diontha, als sie durch einen Spalt schaut. Eine Filmprojektion lässt es so aussehen, als führe eine U-Bahn vorbei.
Verschiedene Stationen befinden sich in den Abteilungen auf den drei Stockwerken. An einer, der "Ausgrabungsstelle" gibt es auch Überreste aus vergangenen Zeiten zu entdecken. In einem großen Sandkasten werden Diontha und Tobias für kurze Zeit zu Archäologen. In mehreren Feldern legen sie mit Pinseln Gegenstände wie Tontöpfe aus dem Mittelalter oder Blechdosen aus der Neuzeit frei. Je älter die Dinge sind, desto tiefer befindet sich das Feld im Sandkasten. Und plötzlich entdeckt Diontha ein Skelett. "Das ist ja eine Seekuh!", lacht sie, als sie auf einer Erklärtafel liest, was sie da ausgegraben hat. Dem dreijährigen Tobias macht vor allem das Buddeln im Sand Spaß.
Mal spinksen, was es im Wald so gibt
© REHACARE.de
Spannend wird es, als die Kinder das "versunkene Piratenschiff" entdecken, dessen Mast vom untersten bis in den obersten Stock reicht. Während die Eltern den Fahrstuhl nehmen, klettern ihre Kinder über den Schiffsmast in den zweiten Stock, der thematisch "in der Stadt liegt" und zum Beispiel eine Baustelle beherbergt, wo der Tobias stolz einen Helm und Schutzhandschuhe zum Dachdecken trägt.
Gleich nebenan befindet sich die Station Dachshöhle. Dort ist ein Wald mit vielen Tieren auf die Wand gemalt. Die Große fragt den Kleinen, was sich hinter kleinen Klappen an der Wand befindet: "Tobias, was frisst das Reh?" "Gras und Nüsse". Dann krabbeln die beiden durch die nachgestellte Dachshöhle: "Iiihhh, eine riesige Spinne", kreischt Diontha. Und Tobias ruft aufgeregt: "Hier ist ein großer Wurm!" Bettina und Andreas Fritsche sind vom Atlantis Kindermuseum begeistert: "Es ist toll, wie lebendig die Kinder hier Dinge lernen. Das macht uns allen Spaß."
Eben noch vor der blauen Wand - jetzt schon
auf der Showbühne © REHACARE.de
Aber im Kindermuseum dreht sich nicht alles nur um Natur und Toben. Im dritten Stock gibt es den urigen "Speicherraum", in dem Koffer voll mit Kostümen stehen. Diontha verkleidet sich als feine Dame und läuft damit vor "Zauberspiegeln" entlang, die sie verzerrt aussehen lassen: "So dick bin ich doch gar nicht!", ruft sie ihrer Mutter zu.
Noch mehr Sinnestäuschungen gibt es in der "Blue Box". Dort stehen Schwester und Bruder vor einer blauen Wand. Eine Kamera filmt sie und überträgt die Bilder auf einen Bildschirm. Die Geschwister können selber auswählen, welcher Hintergrund im Bild zu sehen sein soll. Der blaue Bereich der Wand wird dann durch andere Landschaftsbilder ersetzt. So sieht es dann aus, als tanze das Mädchen mit dem großen Hut aus der Kostümkiste auf dem Mond oder als ginge sie mit Tobias wie Hänsel und Gretel durch den Wald. Ohne Angst vor der bösen Hexe zu haben.
REHACARE.de
- Hier geht es zum Atlantis Kindermuseum












