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Diskussion in Verbände tragen







Kassel (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) tritt dafür ein, dass die Forderungen der neuen Bundesinitiative "Daheim statt Heim" auf breiter Basis diskutiert und von möglichst vielen Verbänden und Einzelpersonen unterstützt werden.



"In den Medien und auf den unterschiedlichsten Ebenen erleben wir derzeit eine intensive Diskussion über die Zukunft der Pflege und Unterstützung besonders auch im Hinblick auf den demografischen Wandel. Wir behinderte Menschen und unsere Verbände, die zum Teil schon sehr viel Erfahrung mit der Unterstützung von Menschen, die auf Assistenz angewiesen sind, müssen uns intensiv in diese Diskussion einmischen", fordert der Selbstbestimmt Leben Referent der ISL, Ottmar Miles-Paul. Die Behindertenselbsthilfe habe nicht nur viel an Erfahrung und zum Teil schon seit langem praktizierten Unterstützungsmodellen in die Diskussion einzubringen, sondern müsse auch ein großes Interesse an einem Umsteuern der Behinderten- und Seniorenpolitik haben. "Wir wollen Daheim statt im Heim leben und dafür müssen wir auch kämpfen", so Ottmar Miles-Paul.



Die ISL tritt daher dafür ein, dass die Forderungen der neuen Bundesinitiative, wie zum Beispiel für einen Heimbaustopp, die Stärkung der ambulanten Unterstützungsstrukturen und für einen Abbau stationärer Plätze zugunsten ambulanter Unterstützung, in den Verbänden auf den unterschiedlichen Ebenen intensiv diskutiert werden. "Vor allem ist es wichtig, dass wir viele Einzelpersonen und Verbände finden, die diese Initiative und die Forderungen unterstützen, um auch in diesem Bereich endlich einen Paradigmenwechsel von der stationären zur ambulanten Unterstützung zu schaffen", so Miles-Paul. elba



Link zur Bundesinitiative Daheim statt Heim mit der Möglichkeit der Online-Unterstützung
 






 
 

( Quelle: kobinet-Nachrichten )

 
 
 
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