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Trinken und Tanzen für das Mondkalb







Berlin (kobinet) Bereits jetzt weist Jan Plöger auf eine Fete hin, die am 2. Oktober (ab 21 Uhr) in Berlin als "Druckkostenparty" Gelder für eine neue Zeitung namens Mondkalb einbringen soll. Stattfinden wird sie im studentischen Begegnungszentrum (SBZ) Krähenfuß, Unter den Linden 6. Der Eingang über den Hof der HU ist barrierefrei.



"Mondkalb ist eine Zeitung, die es noch gar nicht gibt. Erst muss sie nämlich gedruckt werden und das kostet Geld. Je mehr Ihr also auf der Party trinkt, desto eher wird's was damit. Und damit Euch nicht nur die Getränke und die gute Musik locken, hier schon mal was über die Zeitung, die es noch nicht gibt: Linke beschäftigen sich ja gern mit allem Möglichen. Nur eins sieht man auf Partys und auf Diskussionsveranstaltungen in rauchgeschwängerten Räumen selten: Behinderte" so Plöger.



Das würde nicht nur daran liegen, dass Barrierefreiheit selten ein Thema sei, sondern auch daran, dass viele Linke ohne Behinderungen körperliche oder geistige Behinderung als Schicksal und nicht als Feld politischer Auseinandersetzung begreifen.



"Damit das mal anders wird, gibt es bald hoffentlich die Zeitung, die es jetzt noch nicht gibt. Mit witzigen, sarkastischen, zynischen und vor allem unglaublich radikalen Texten, Bildern, Gedichten und Fotos von Behinderten, Nichtbehinderten und anderen", hofft Plöger. elba

 






©kobinet/gba
 
 

( Quelle: kobinet-Nachrichten )

 
 

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