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Erfolgsfaktor Kommunikation: Therapieziele müssen ankommen

Erfolgsfaktor Kommunikation: Therapieziele müssen ankommen

14.10.2008
Dr. Becker Klinikgesellschaft GmbH & Co. KG

Die Dr. Becker Klinikgesellschaft erkennt die Bedeutung der erfolgreichen Therapeuten-Patienten-Kommunikation. Denn nur so können Patienten motiviert werden, das in der Klinik Erlernte auch im beruflichen und privaten Alltag zu verankern. Mit dem eigens entwickelten Konzept ‚Transfersichernde Kommunikation‘ wurden zunächst die eigenen Therapeuten geschult. Jetzt ist das Angebot auch für Externe zugänglich.

Ziel einer Rehabilitation ist es, den Patienten in seinem selbstbestimmten Tun und bei der gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern und ihn in das soziale Leben und möglichst seinen Beruf zu reintegrieren. Aber wie den Patienten motivieren, das in der Klinik Erlernte in seinem beruflichen und privaten Alltag zu verankern?
„Voraussetzung hierfür ist, den Patienten bei seiner Therapie mitreden und –entscheiden zu lassen“, erklärt Silke Grießhammer, Leiterin von Dr. Becker Beratung & Training. Neben dieser partizipativen Entscheidungsfindung sollten die Bedürfnisse und die persönliche Situation des Patienten berücksichtigt werden. Werden all diese Faktoren mit einbezogen, führt dies erwiesenermaßen dazu, dass Patienten schneller gesunden. Denn diese patientengerechte Behandlung verläuft effizienter – das spart finanzielle und zeitliche Ressourcen und erhöht letztendlich die Lebensqualität des Betroffenen.
„Voraussetzung für die erfolgreiche Vermittlung der Therapieinhalte und -ziele ist unserer Ansicht nach aber wiederum die gelungene Kommunikation zwischen Therapeut und Patient“, erklärt Dr. Ursula Becker, Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgesellschaft. Um ein nachhaltiges Reha-Ergebnis erzielen zu können, müsse der Patient auch wirklich erreicht werden, die Botschaften der Behandelnden und deren Fachkompetenz müssen „ankommen“. Die Kölner Klinikgruppe erkannte die Bedeutung des „Erfolgsfaktor Kommunikation“ schon früh und führte Beobachtungen und Befragungen in den vier Dr. Becker PhysioGyms, den ambulanten Therapiezentren, durch. Diese sind jeweils einer der Rehabilitationskliniken angeschlossen. Das Ergebnis: Optimierungsbedarf bestand insbesondere bei der partizipativen Therapiezielkommunikation und der Fähigkeit, mit unterschiedlichen Patiententypen zielgerichtet kommunizieren zu können.
Seminare zur Transfersichernden Kommunikation bald auch für Externe
Vor diesem Hintergrund entwickelte der dem Unternehmensverbund angehörende Bereich Beratung & Training mit der Transfersichernden Kommunikation ein eigenes Schulungskonzept für die Therapeuten. In diesem Rahmen fanden zunächst Kurzworkshops statt, in denen übergreifend alle Therapeuten geschult wurden. Jetzt sollen pro Einrichtung vier bis fünf so genannte Kommunikationsmultiplikatoren benannt werden, die verantwortlich dafür sind, das Thema Kommunikation weiter voranzutreiben. Diese erhalten regelmäßigen fachlichen Input zur internen Weitergabe.
Zentrale Themen, die auf den Grundlagenschulungen aufbauen, sind beispielsweise die aktuellen Anforderungen an eine patientengerechte Kommunikation. Dazu gehören die Vermittlung von Gesprächstechniken, die Therapiezielkommunikation und das Thema ‚verbale und nonverbale Kommunikation‘. Außerdem finden Reflexionsübungen statt, zu denen auch der internationale Vergleich von Praxisbeispielen gehört. „Grundsätzlich sollte man auch einmal über den Tellerrand schauen“, rät Silke Grießhammer. Regelmäßige Treffen der Therapeuten aus den Therapiezentren sollen zusätzlich den gegenseitigen und übergreifenden Austausch zwischen den Fachkräften fördern. „Ab Oktober 2008 soll das Angebot ebenfalls für externe Unternehmen zu-gänglich sein“, erklärt Silke Grießhammer. Dieses richtet sich an Ärzte und medizinisch-therapeutisches Fachpersonal sowohl in stationären wie auch ambulanten Einrichtungen.

 
 
 
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