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Wie Angehörige Pflegende werden

Wie Angehörige Pflegende werden

Foto: Älterer Mann und Frau gehen Hand in Hand spazieren 

Ein Forschungsprojekt soll klären, wie sich die Beziehungen zwischen Ehepartnern oder Eltern und deren Kindern entwickeln und im Fall der zunehmenden Hilfsbedürftigkeit eines älteren Angehörigen verändern.

Für die Studie werden Teilnehmer gesucht. Alle Personen, die einen gesundheitlich beeinträchtigten Angehörigen im Alter von über 65 Jahren in der Familie haben, können sich zu diesem Zweck beim Institut für Psychogerontologie melden. Die Untersuchung umfasst ältere Ehepaare ebenso wie erwachsene Kinder mit einem gesundheitlich beeinträchtigten Elternteil. Jeweils beide Partner oder Kinder und Elternteil werden im Rahmen der Studie befragt und untersucht.

Allein im Jahr 2005 wurden knapp eine Million pflegebedürftige Menschen von einem engen Familienangehörigen versorgt und betreut. Viele ältere Menschen erhalten regelmäßig, manchmal sogar rund um die Uhr die Hilfe und Betreuung von einem Angehörigen in der Familie. Es ist gut bekannt, dass dies für alle Beteiligten - diejenigen, die Pflege erhalten, und diejenigen, die Pflege leisten - große Herausforderungen mit sich bringt.

Bislang ist aber weitgehend ungeklärt, wie die Entscheidung, einen Angehörigen zu pflegen, innerhalb der Familie zustande kommt und wie Familien die teilweise recht unterschiedlichen Anforderungen bestimmter altersbedingter Einbußen eines älteren Angehörigen meistern. Wie gehen Familien mit der veränderten Situation um, und welche Auswirkungen auf die Zukunftspläne, Kompetenzen und das Wohlbefinden der betroffenen Person und der Angehörigen sind festzustellen?

    Für die Teilnahme an der Studie werden Personen gesucht, deren Angehörige in der letzten Zeit eine (oder mehrere) der folgenden gesundheitliche Beeinträchtigungen erlebt haben:

  • zunehmende Vergesslichkeit

  • körperliche Schwäche, schnelle Ermüdbarkeit

  • Beschwerden des Bewegungsapparates

  • Angst und Unsicherheit beim Gehen wegen eines früheren Sturzes

  • Herzleiden

  • Schlaganfall

  • Diabetes

  • Inkontinenz

  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust

  • Krebsleiden

  • Parkinson


Nach Abschluss der Untersuchung wird den Teilnehmern auf Wunsch eine ausführliche individuelle Rückmeldung zu den Ergebnissen der Studie gegeben.

REHACARE.de; Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

- Mehr über die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unter: www.uk-erlangen.de

 
 
 

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