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Stärken älterer Mitarbeiter erkennen und nutzen

Stärken älterer Mitarbeiter erkennen und nutzen

Foto: Sparschwein und Zettel mit Aufschrift "Bildung" 

Auf Initiative der Robert Bosch Stiftung haben das Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg und das Institut der deutschen Wirtschaft die Lern- und Veränderungsfähigkeit älterer Mitarbeiter untersucht.

Die Wissenschaftler stellen eindeutig fest: Bildungsangebote leisten einen entscheidenden Beitrag, um berufliche Leistungsfähigkeit und Leistungsmotivation über die gesamte Spanne der Berufstätigkeit zu erhalten. Sie bilden auch eine Grundlage für die Erhaltung der Innovationsfähigkeit.

"Entscheidend für die Sicherung des Wirtschaftsstandortes ist die Qualifizierung aller Arbeitnehmer mit dem Ziel, deren Beschäftigungsfähigkeit und Produktivität auch im Alter zu erhalten", sagt Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung. "Wir müssen dringend eine offene, differenzierte Diskussion über die Bedeutung älterer Mitarbeiter für den Arbeitsmarkt führen."

"Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind eine wesentliche Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens und Gesundheit ist zugleich ein unverzichtbarer Beitrag für das Wohlbefinden jedes einzelnen Beschäftigten", unterstreicht Arbeitsministerin Monika Stolz.

Das in der Untersuchung entwickelte und evaluierte Bildungskonzept setzt sich aus drei Komponenten zusammen: einem umfangreichen kognitiven Training, einem körperlichen Training, dem Training gesundheitsförderlicher Lebensstile. Zudem wurden während der Untersuchung die Altersbilder im Unternehmen geprüft. Die gewonnenen Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass mit dem Bildungskonzept deutliche Leistungszuwächse erzielt werden konnten; zudem waren positive Effekte auf das Selbstbild und Altersbild der Mitarbeiter erkennbar. Innovativ ist die Verbindung dieser Bildungskomponenten zu einem integrierten Bildungsansatz, durch den Leistungsfähigkeit, Leistungsmotivation und Innovationsfähigkeit von Mitarbeitern und damit deren Attraktivität für das Unternehmen erhalten bleiben.

"Das Projekt hat uns wesentlichen Input für die Neuausrichtung unseres Bildungskonzepts und Gesundheitsmanagements geliefert. Es hat gezeigt, dass - gerade auch im Alter - nicht nur die körperlichen, sondern auch die geistigen Fähigkeiten erfolgreich trainiert werden können", bestärkt Wolfgang Malchow, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. "Als Konsequenz daraus haben wir zum Beispiel unsere bestehenden betrieblichen Präventionsangebote um kognitive Trainingsmaßnahmen ergänzt. Selbstverständlich richten sich unsere Trainings- und Bildungsangebote grundsätzlich sowohl an unsere jungen als auch an unsere älteren Mitarbeiter."

REHACARE.de; Quelle: Robert Bosch Stiftung

- Mehr über die Robert Bosch Stiftung unter www.bosch-stiftung.de

 
 

( Quelle: REHACARE.de )

 
 

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