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Sommer, Sonne, Radtour

Schwerpunkt: Reisen

Sommer, Sonne, Radtour

Radtouren machen Spaß, egal, ob es nur schnell zur nächsten Eisdiele geht oder auf eine mehrtägige Fahrt. Und Trikes, Handbikes oder Tandems ermöglichen auch Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen Mobilität und Entspannung. 01.06.2004

Foto: Handbike-Fahrer
Handbikes verbessern auch die
eigene Fitness; © Rodja/Pixelio.de

Handbikes werden einfach an den Rollstuhl angekuppelt; es gibt sie in unterschiedlichsten Arten: Allroundbikes sind für den alltäglichen Gebrauch gemacht, sie eignen sich für die sonntägliche Fahrradtour oder zum Einkaufen. Auf ein schnelleres Tempo sind Sportbikes ausgerichtet, die ebenfalls an den eigenen Rollstuhl angekuppelt werden können. In die echten Rennbikes, die bei Wettkämpfen und Marathons genutzt werden, muss man allerdings umsteigen – die Sportgeräte sind Einteiler.

Handbikes verbessern nicht nur die Fitness, das gemeinsame Training mit Radfahrern und Läufern sorgt auch für stärkere Integration. Auch Tandem-Räder sind ein Vehikel für das Miteinander von Nicht-Behinderten und Menschen mit Sehbehinderungen, sowohl im Behindertensport als auch auf Reisen.

Dort bilden jeweils ein Sehbehinderter ‚Kapitän‘ und ein sehender ,Steuermann‘ ein Team, dass auf Radtouren gemeinsam neue Erfahrungen machen kann. Gemeinsam mit dem DVBS (Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.) bietet in diesem Jahr ein Fahrradreise-Spezialist zum ersten Mal solche Touren an – die erste Fahrt geht zur Loreley.

Weitere Informationen:
- Fachbereich Handbike des DRS - www.handbike-drs.de
- Deutscher Behinderten-Sportverband, Abteilung Radsport: www.DBS-Radsport.de
- Velociped - Fahrradreisen: www.velociped.de

 
 

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