Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Sie befinden sich hier: Aktuelles. Schwerpunkt. Schwerpunkt: Tierische Helfer.

Meerschweinchen helfen bei Demenz

Schwerpunkt: Tierische Helfer

Meerschweinchen helfen bei Demenz

19.05.2006
 
Meerschweinchen steigern das
Erinnerungsvermögen © PixelQuelle

Tierbesuche in Einrichtungen der Altenpflege können sich positiv auf das Orientierungsvermögen und die Gedächtnisleistungen von älteren Menschen und Demenzerkrankten auswirken.

Außerdem können die Kleintiere das allgemeine Wohlbefinden der Senioren verbessern und sie wirken sich zudem entlastend auf das Pflegeheimpersonal aus. Das sind einige der Ergebnisse einer bundesweit einmaligen Studie zu "Kleintieren in Altenheimen" von der Universität Bremen.

Im Rahmen des Bremer Forschungsprojektes bekamen die Bewohner des AWO-Pflegeheims Arbergen drei Monate lang zweimal wöchentlich Besuch eines Kleintierzoos. Unter der Betreuung der Therapeutin Cornelia Drees vom Institut für soziales Lernen mit Tieren konnten die Senioren die Meerschweinchen und Kaninchen füttern und streicheln.

Der Leiter des Forschungsprojektes, Prof. Stefan Görres vom Bremer Institut für angewandte Pflegeforschung, übernahm die wissenschaftliche Begleitung. "Bereits in dieser Pilotstudie konnten wir erstaunliche Ergebnisse beobachten und haben eine gute Grundlage geschaffen, um weitere Studien zur Behandlung und Pflege von Demenzerkrankten auf den Weg zu bringen.", so Görres.

Gerade alte Menschen leiden oft unter einem Mangel an Zuwendung und benötigen besondere Aufmerksamkeit. Deshalb sollte die sogenannte "Türöffner"- oder "Eisbrecher"-Funktion von Meerschweinchen und Kaninchen genutzt werden. Sie können den Rückzug und die Isolation von Senioren verringern.

REHACARE.de; Quelle: Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft

- Weitere Informationen zum Forschungskreis unter: www.mensch-heimtier.de

 
 

( Quelle: REHACARE.de )

 

Mehr Informationen