Hauptinhalt dieser Seite

Sprungmarken zu den verschiedenen Informationsbereichen der Seite:

Sie befinden sich hier: Aktuelles. Schwerpunkt. Schwerpunkt: Tierische Helfer.

Therapeutisches Reiten 3. Teil

Schwerpunkt: Tierische Helfer

Therapeutisches Reiten 3. Teil

Reiten / Fahren als Sport für Menschen mit Behinderung

Inzwischen ist Reiten fester Bestandteil der Paralympics geworden, wo die Deutsche Equipe in Sydney und Athen hervorragende Leistungen im Dressurreiten gezeigt hat. Trotz manchmal schwerster Behinderungen gelingt es den Reitern die Pferde über einen Parcours zu lenken.

 
 
Foto: Pferd 
Wer hat Lust auf mich?
© Hemera

Reitsport lässt sich hervorragend von behinderten und nicht behinderten Menschen gemeinsam in einer Gruppe ausüben. Selbst für Menschen mit Querschnittslähmungen gibt es die Möglichkeit Pferdesport auszuüben, wie das Fahren mit behindertengerecht ausgerüsteten Kutschen. Sinnes-, körper- oder auch geistig behinderte Menschen können das Reiten oder Fahren in der Regel erlernen. Der Reitsport wird als befriedigende, erfüllende Freizeitgestaltung mit vielen Möglichkeiten zum Knüpfen von Kontakten empfunden. Der Einsatz spezieller Hilfsmittel und das Wissen der besonders geschulten Reitlehrer/Therapeuten machen den Pferdesport auch Schwerbehinderten zugänglich.


Die Besonderheiten des Therapeutischen Reitens

Einem Pferd ist es egal, was "normal" ist und begegnet dem Menschen daher ohne Vorbehalte, sofern es gut behandelt wird. Es erlaubt den Körperkontakt und ermöglicht umfassende Sinneserfahrungen wie Gleichgewicht, Geschwindigkeit, Raum, Geruch, Berührung. Die Gesamtkörperkoordination wird geschult und motorische Defizite werden ausgeglichen.

Dank seiner Sensibilität und seines Einfühlungsvermögens lässt sich ein Pferd trotz seiner Stärke und Größe auch von einem Menschen, der möglicherweise körperlich und /oder geistig funktionsbehindert ist führen und lenken. Das sind oftmals vollkommen neue Erfahrungen für einen Menschen mit Behinderung und wirkt sich positiv auf das Selbstbild und das Selbstvertrauen aus.

Auch im sozialen Bereich ist der Reitsport der Entwicklung des Menschen förderlich. Die Pflege, das Füttern, Stallreinigung und vieles mehr sind Aufgaben, denen sich der behinderte Mensch beim Reiten stellen kann. Entsprechend seiner individuellen Stärken und Fähigkeiten, kann er sich in die Gruppe einbringen und Aufgaben übernehmen. Voraussetzung sind Kommunikation und partnerschaftliches Miteinander.


Die Ausbildung

Das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten führt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verband für Physiotherapie - Zentralverband der Krankengymnasten e.V. (ZVK) und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Qualifikationslehrgänge für Lehrer durch.

- Hier geht zurück zum Anfang des Artikels

 
 
 

Mehr Informationen