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Was kommt nach dem Hörgerät?
Schwerpunkt: Prothesen
Was kommt nach dem Hörgerät?
07.10.2009
Mit einem Cochlea Implantat lernen
Gehörlose hören; © SXC
Mit einem Cochlea-Implantat (CI) können schwerhörige oder taube Menschen wieder Hören lernen. Einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten dieser Innenohrprothese bietet der "CI-Selbsthilfetag".
Die Informationsveranstaltung findet in der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Heidelberg am 7. Oktober 2009 statt. Der CI-Selbsthilfetag ist gleichzeitig ein Forum für die Selbsthilfegruppen der Region und lädt zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch ein.
Anliegen des Behandlungsteams der Universitäts-HNO-Klinik und der Selbsthilfe-Gruppen ist es, die Hörhilfe Cochlea Implantat bekannter zu machen: Viele Betroffene wissen nur wenig von dieser Versorgungsmöglichkeit, die sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt hat.
Die Prothese wird unter der Kopfhaut des Patienten eingesetzt und reicht bis in dessen Innenohr, wo sie direkt den Hörnerv in der Hörschnecke, der Cochlea, elektrisch reizt: Es entsteht ein Höreindruck.
Die Heidelberger HNO-Klinik bietet auch innovative Lösungen, wie das Hörsystem DUET, das erstmals Cochlea-Implantat und herkömmlicher Hörhilfe in einem Gerät kombiniert. DUET überträgt nur die mittleren und hohen Frequenzbereiche, während tiefe Töne weiterhin akustisch verstärkt werden.
Voraussetzung für die Versorgung mit einem Cochlea Implantat ist jedoch, dass die Hörnerven und das Hörzentrum im Gehirn noch intakt sind und sich noch nicht zurückgebildet haben.
REHACARE.de; Quelle: Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Heidelberg
- Mehr über die Universitätsklinik Heidelberg unter www.klinikum.uni-heidelberg.de
( Quelle: REHACARE.de )












