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Sprechende Haltestellen für sehbehinderte Menschen

Schwerpunkt: Mobilität

Sprechende Haltestellen für sehbehinderte Menschen

13.05.2009
 
Haltestellen in Hamburg könnten
bald hörbar sein
© Marlit Hartkopf/pixelio.de

Blinde könnten schon bald sicherer mit Bussen und Bahnen durchs Hamburger Stadtgebiet fahren. Das zeigt ein Entwicklungsprojekt der Helmut-Schmidt-Universität.

Die neue Technik könnte der Schlüssel für eine freie Fahrt in Bussen und Bahnen für alle sehbehinderten Menschen werden. Möglich macht dies das RFID-Verfahren. RFID ist die Kurzform von "Radio Frequency Identification" aus dem Englischen, etwa für „Funk-Erkennung“.

Die neue Hilfe ist denkbar einfach. Sehgeschädigte Menschen tragen einen kleinen Sender bei sich, der leicht und handlich wie ein Schlüssel ist. Kommen sie damit in die Nähe einer Haltestelle, wird ein Computerprogramm aktiviert. Es sagt laut und verständlich, wo sie sich gerade befinden, welche Bus- und Bahnlinien hier verkehren und welche Linie als nächstes fährt.

Professor Alexander Fay vom Institut für Automatisierungstechnik der Helmut-Schmidt-Universität hat das Verfahren und die dafür notwendige Technik mit seinem Team auf die Bedürfnisse sehbehinderter Fahrgäste zugeschnitten.

"Dies System ist geeignet, sehbehinderten Menschen den Alltag zu erleichtern. Mit Hilfe der Technik können sie den öffentlichen Nahverkehr unabhängiger und sicherer nutzen. Das sorgt für mehr Bewegungsfreiheit", sagt der Staatsrat der Stadtentwicklungsbehörde Dr. Stephan Hugo Winters.

Das Projekt "Bus-ID" Barrierefreier Zugang Blinder und sehbehinderter Menschen zum öffentlichen Nahverkehr ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e. V., dem Büro d*ING und dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV).

REHACARE.de; Quelle: Helmut-Schmidt-Universität

- Mehr über die Helmut-Schmidt-Universität unter: www.hsu-hh.de

 
 

( Quelle: REHACARE.de )

 

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