Neu im MediaCenter
Menschen mit Demenz können sich oft nicht mehr deutlich ausdrücken. Wenn sie ununterbrochen unverständliche Worte rufen oder sogar aggressiv auf ihre Umgebung reagieren, kann das für die Menschen, die sie pflegen, sehr schwierig sein. Wissenschaftler entwickeln deshalb Hilfestellungen, um den Umgang für beide Seiten zu erleichtern. Wichtigstes Werkzeug dabei: das Verständnis für den Menschen hinter der Krankheit.
Durch einen Wald gehen oder den Garten pflegen – Beschäftigungen, die Vergnügen bereiten und dem Körper gut tun. Leider sind solche Tätigkeiten im Alter oder bei bestimmten Behinderungen oft nicht oder nicht mehr möglich. Gut, dass es Computerspiele gibt, die genau diese Bewegungen simulieren können. Die Spiele werden unter dem Begriff Exergames zusammengefasst und helfen dabei, bewegungseingeschränkte Menschen körperlich fit zu halten.
Auf der REHACARE sieht man sie natürlich überall – Rollstuhlfahrer, die mal gemütlich, mal ziemlich flott durch die Gänge fahren. Doch was macht eigentlich einen guten Rollstuhl aus? Wie werden sie gebaut und wie testet man, ob der Rolli noch „rund läuft“? Denn es ist sicher: Den einen Rollstuhl gibt es nicht.
Die Preisverleihung von Pimp my Rolli III - dem Wettbewerb für den coolsten Rollstuhl Deutschlands - begeisterte die Zuschauer im SportCenter der REHACARE International 2011. Mit dabei waren Stars wie Thomas Godoj, Manuela Wirth und Daniel Denecke. Die schönsten Momente der Veranstaltung können Sie in unserem Video miterleben.
Neueste Fotostrecken:
Weltenbummler im Rolli: Andreas Pröve
Andreas Pröve kennt keine Hürden! Für ihn kann es gar nicht uneben und steil genug sein. Was er allein auf seiner letzten Tour entlang des Mekongs erlebte, erzählt er in unserer Fotostrecke.
"Frittierte Vogelspinnen sind in Kambodscha ein beliebter Snack. Lebendig waren sie mir aber doch lieber."
"Die angenehmsten Temperaturen zum Biken hat man früh morgens vor Sonnenaufgang."
"Am Mekong-Delta in Vietnam musste ich eine Unzahl von Brücken überqueren."
"Hier war ich auf der Jagd nach den letzten Flussdelfinen in Laos."
"Einen Tag vor dem Ziel, machte uns im tibetischen Hochland ein Wetterumschwung das Leben schwer."
"Meine tibetischen Träger sind von den Bildern des Mekong begeistert."
"Wir machen Pause im strömenden Regen bei null Grad."
"In 4600 Metern Höhe geht selbst bei meinen professionellen Trägern bald die Luft aus."
"Mit dreißig Kilo Gepäck ist mein selbst gebautes Handbike noch lange nicht überladen und hat damit optimale Fahreigenschaften. Seine braune Färbung ist charakteristisch für den Mekong."
"Um die Kräfte meiner Träger zu schonen habe ich meinen Rolli zu einem Sulky umgebaut und ein Pferd vorgespannt."
"Nach 5700 Kilometern stehe ich als erster Rollstuhlfahrer an der Quelle des Mekong."
"Mit meinem Freund und Fotograf Nagender aus Indien an der Quelle des Mekong."
"Mein Handbike-Eigenbau bewährt sich im kurvenreichen Stadtverkehr von Kunming besonders gut."
Weltenbummler im Rolli: Andreas Pröve
Rollstuhlfreundliche Bungalows auf dem Wasser
Da möchte man sofort an Bord steigen: Das Unfallopferhilfswerk hatte die Idee für die Hasuboote, auf denen auch Rollifahrer die Wasserwelt entdecken können.
Bislang gibt es sechs BunBos - also Bungalowboote, die rolltuhlgerecht gebaut wurden.
Fahren darf jeder - nach einer professionellen Einweisung in die Funktionen des Bootes.
Ruckzuck kann man über die mobile Rampe aufs Boot.
Nach der Einweisung kann es sofort losgehen.
Erholung pur. Wasser, Bäume und Ruhe. Und wo's gefällt, kann einfach angelegt werden.
Auch viele Personen können zusammen auf Tour gehen - und dann einfach die Hausboote zusammen vertauen.
Platz genug ist auch hinterm Steuer für den Rollstuhl.

Da möchte man sofort an Bord steigen: Das Unfallopferhilfswerk hatte die Idee für die Hausboote, auf denen auch Rollifahrer die Wasserwelt entdecken können.
So gemütlich - einfach an Bord grillen. Aussteigen will da keiner mehr.
... ab in die Koje.
Die Friedenskirche bei Potsdam ist ein besonderer Blickfang.
Meistens werden die Boote für eine Woche gemietet.
Rollstuhlfreundliche Bungalows auf dem Wasser
Integration geht durch den Magen - Die Fotostrecke
Lecker, lecker! Die REHACARE.de-Redaktion durfte einem Integrationsbetrieb in der Kantine des Kölner Oberlandesgerichtes bei seiner Arbeit über die Schulter gucken.
Die Kantine im Oberlandesgericht Köln befindet sich im vierten Stock und bietet täglich vier verschiedene Menüs.
Boris Rywelski und seine Kollegin Verena Meyer bereiten den Curryreis vor.
Verena Meyer sorgt dafür, dass es richtig gut schmeckt. Und schon duftet es überall nach Curry.
Bettina Kordelis kümmert sich um die Salate und Desserts.
Bettina Kordelis richtet pro Tag bis zu 150 Salate an.
Noreddine Gueldi kümmert sich darum, dass immer sauberes Besteck und Geschirr vorhanden sind. Das Spülband hilft ihm dabei.
Bettina Kordelis und ihre Kollegin bereiten alles für die Essensausgabe vor.
Doris Borgmann serviert routiniert kleine Snacks. Sie arbeitet seit über 29 Jahren in der Kantine im Oberlandesgericht.
Boris Rywelski bringt die italienische Gemüsepfanne in den Speisesaal.
In der Kantine gibt es eine extra große Gemüsebar.
Doris Borgmann kassiert und hat immer ein Lächeln für die Kunden übrig.
Verena Meyer putzt die große Pfanne: "Wir sind schließlich eine saubere Küche!"
Integration geht durch den Magen - Die Fotostrecke
Rollende REHACARE
In den Hallen geht es rund. Egal ob Autos, Rollstühle, Fahrräder, Rollatoren oder Sessel - auf der REHACARE gibt es jede Menge fahrbare Untersätze zu bestaunen.
Dreirad 26 Zoll
Havernich
Halle 3, Stand A43
Elysee
INNOV'SA AKS
Halle 5, Stand C44
Erby xs
Ergobil
Halle 3, Stand E70
Handbike-Simulator
Sopur; Unfallkasse NRW
Halle 3, Stand C74
Handbike-Simulator
Bernard Lang Sportmarketing
Halle 3, Stand D88
Lift-Car
Sano
Halle 7, Stand B04
Magirus Deutz 170 D11
Off-Road-Travel
Halle 4, Stand G37
Manuel Onken (Sonderbaurollstuhl)
Reha Optimal
Halle 3, Stand E13
Smo-Bike
Schwa-Medico
Halle 3, Stand C30
Soul Emotion (KIA)
Kivi mobility freedom
Halle 7, Stand E23
THERA-Vital
Medica
Halle 3, Stand A88
Velo-Plus
Van Raam
Halle 3, Stand A69
x2off-road
Genny Mobility
Halle 7a, Stand C30
Rollende REHACARE - Bildergalerie
Messe-Highlights
Kunst, Sport und neueste Technologien - sehen Sie hier die Messe-Highlights der REHACARE International 2011.
Premiumgym
Das „Premiumgym“ ist laut Aussteller eine Weltneuheit, das Menschen mit und ohne Behinderung hilft, fit zu werden oder Fitness zu erhalten.
Paro, das Robbenbaby
„Paro“, ein Roboter in Gestalt eines Robbenbabys, der in Japan entwickelt wurde und dort in der Pflege und Therapie insbesondere von Menschen mit demenziellen Erkrankungen eingesetzt wird, ist erstmals bei der REHACARE zu sehen.
Paragolfer
Rollstühle gibt es für jede Gelegenheit, ob Alltag, Freizeit oder Sport.
Handbike Race Bandit
Superleicht, bis zu 70 km/h schnell nur mit der Kraft der Hände und flach wie eine Flunder sorgt das Bike für Rennspass auf Pisten.
Unterstützungssystem beim Treppensteigen
Ein brandneues technisches Unterstützungssystem, das beim Treppensteigen hilft.
Messeeingang
In Deutschland ist jeder neunte Einwohner behindert, insgesamt 9,6 Millionen Menschen.
Das intelligente Badezimmer
Mit Hilfe innovativer Technologien stellt dieses intelligente Badezimmer Erinnerungshilfen.
Kunst von und für Menschen mit Behinderung
Die Sinne ein wenig schweifen lassen. Die ausgestellten Kunstwerke auf der REHACARE laden dazu ein.
Basketball hautnah
Das Sport-Center hält an allen Messetagen sportliche Highlights bereit.
Valkee, das Bright-Light-Headset
In klinischen Studien wurden neun von zehn Patienten, die an einer schweren Form der Winterdepression litten, geheilt, wenn sie vier Wochen lang täglich acht bis zwölf Minuten das Headset aufsetzten.
Messe-Highlights
Aussteller der REHACARE
Über 750 internationale Aussteller präsentierten auf der REHACARE 2011 zahlreiche Innovationen, die helfen können, selbstbestimmtes Leben möglichst einfach zu gestalten.
Anja Meyer (45, Assistentin der Einsatzleitung) präsentiert die Firma Toll 24 (Standort: Bad Liebenzell) auf der REHACARE 2011, die rund um die Uhr Betreuung für Pflegebedürftige bietet: „Wir nutzen die Messe, um unsere Dienste bekannt zu machen und Kontakte mit Anbietern zu knüpfen, die konform mit uns arbeiten - wie Krankenhäuser oder Hersteller von bestimmten Pflegeprodukten.“
Britt Haselbach (49, Geschäftsführerin, Designerin) von Mira-Art GmbH hat zusammen mit ihrem Mann den Ausstellungsstand eigenhändig aufgebaut: „Bei unseren Produkten, besonders bei dem Traumschwinger, die in einer kleiner Manufaktur bearbeitet werden, achten wir vor allem auf die Qualität.“
Ercan Tutal (50) und Deniz Karci (37) sind ehrenamtliche Mitarbeiter des türkischen Vereins für Alternatives Leben (Standort: Istanbul) und stellen auf der REHACARE ihr Projekt „The Dreams Academy“ vor: „In diesem Projekt bieten wir Jugendlichen mit Behinderung Ausbildung in verschiedenen Kunstrichtungen an.“
Josef Jakobe (58, Geschäftsführer) von SwissTrac (Standort: Küssnacht/Schweiz) ist schon zum zehnten Mal auf der REHACARE: „Dieses Jahr nehmen sich die Besucher besonders viel Zeit für uns und fragen auch jedes Mal, ob wir nächstes Jahr wiederkommen.“
Klaus Heinrich (70, Inhaber) von der Firma Heinrich (Standort: Bammental) freut sich über die vielen internationalen Besucher auf der REHACARE: „Gestern war sogar ein Kunde aus Australien an unserem Stand. Wir sind das erste Mal seit vielen Jahren erneut auf der Messe und kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.“
Michiel Meijers (51, Manager) von SailWise (Standort: Bunnik/Holland) organisiert Wassersportreisen für Menschen mit Behinderung und hat auch zur REHACARE seine Teilnehmer mitgebracht: „Es ist uns wichtig, den Menschen zu zeigen, welche Wassersportarten auch trotz einer Behinderung möglich sind.“
Rudolf Moser (50, Verkaufsmanager) von Softub (Standort: Ottersberg bei Bremen) ist mit den Messebilanzen sehr zufrieden und möchte nächstes Jahr wiederkommen: „Unsere Whirlpools sind barrierefrei, rutschfest, sehr leise und haben eine elastische Form. Aus diesen Gründen sind die Besucher von REHACARE sehr begeistert von den Produkten.“
Stefan Epp (42, Geschäftsführer/Kletterwandbauer) und Quirin Waldhauser (38, Physiotherapeut) von PhysioClimb (Standort: Fürstenfeldbruck) stellen auf der REHACARE ihre Systemkletterwand fürs Therapeutische Klettern vor: „PhysioClimb gibt es erst seit etwa sechs Monaten. Auf der Messe haben wir die Chance, die Firma bekannter zu machen und das Interesse der Menschen mit Behinderung für das therapeutische Klettern zu wecken.“
Stefan Hammer (40, Geschäftsführer) von ISYbe (Standort: Prichsenstadt bei Würzburg) probiert die Messe zum ersten Mal aus: „Die Trinkflaschen von ISYbe sind bereits in Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen im Einsatz. Da die REHACARE Menschen aus diesen Branchen verbindet, möchten wir auch nächstes Jahr wieder ausstellen.“
Thorsten Beckmann (44, Versicherungskaufmann) von der Bruderhilfe Pax Familienfürsorge (Standort: Detmold/Kassel) präsentiert seine Firma bereits seit über zehn Jahren auf der REHACARE: „Wir sind der erste Versicherer für Menschen mit geistiger Behinderung und stellen hier unseren speziellen Versicherungsschutz vor.“
Tommy (40, Geschäftsführer) und Pei (Managerin) von LUFADA (Standort: Taiwan) haben einen sehr weiten Weg zur Messe in Düsseldorf zurückgelegt. Trotzdem freuen sie sich jedes Jahr deswegen nach Deutschland zu fliegen: „Der europäische Markt ist sehr wichtig für uns. Auf der REHACARE kommen wir innerhalb von kurzer Zeit mit vielen internationalen Austellern und Besuchern in Kontakt.“
Ulrich Maschkow (43, regionaler Verkaufsleiter) von VASSILLI Deutschland (Standort: Löhne) stellt dieses Jahr zusammen mit seinen Kollegen einige Neuigkeiten vor: „Eines unserer Highlights ist ein Elektrorollstuhl mit 4-Räder-Antrieb, mit dem man sogar am Strand problemlos vorankommt.“
Aussteller der REHACARE - Bildergalerie