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Behinderte zeigen dem Bund bestehende Barrieren im Internet
Schwerpunkt: Internet
Behinderte zeigen dem Bund bestehende Barrieren im Internet
Behinderte sollen Internetseiten des
Bundes prüfen; © AbI
Aktionsbündnis AbI prüft online aktuellen Stand der Websites des Bundes und hofft auf tatkräftige Unterstützung von Seiten Betroffener.
Bis zum 31. Dezember 2005 muss der Bund sämtliche Internetpräsenzen gemäß der Barriere-freien Informationstechnik-Verordnung (BITV) gestaltet haben. So steht es im Behinderten-gleichstellungsgesetz (BGG). Demnach müssen alle Seiten ohne Probleme von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsformen besucht und Serviceangebote, wie etwa Formular-Downloads, genutzt werden können.
Das Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik (AbI) startet daher eine Online-Umfrage. Auf diese Weise können Betroffene ihre Verbesserungsvorschläge oder Kritikpunkte unkompliziert und schnell an die zuständigen Stellen richten. In einem Fragebogen, den ABI online vorbereitet hat, können Menschen mit Handicap ihre individuellen Schwierigkeiten auf bestimmten Websites benennen.
Gleichzeitig erhält die Bundesverwaltung ein darüber, wo verbesserungswürdige Schwachstellen sind. Die Ergebnisse der Umfrage werden außerdem Anfang 2006 auf dem Informationsportal des Aktionsbündnisses "wob11.de" veröffentlicht.
- Weitere Informationen zum Aktionsbündnis für barrierefreie Informationstechnik unter: www.abi-projekt.de












