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So tickt ... Renate Günther-Greene!
So tickt ... Renate Günther-Greene!
Was macht andere Menschen im Leben eigentlich glücklich? Wenn Sie sich das auch schon einmal gefragt haben, dann sind Sie hier richtig. In regelmäßigen Abständen stellt REHACARE.de den unterschiedlichsten Menschen immer die gleichen Fragen. Was dabei heraus kommt? Lesen Sie selbst!
13.06.2012

Renate Günther-Greene; © privat
Name: Renate Günther-Greene
Alter: Diese Frage stelle ich mir nicht und möchte sie auch nicht gestellt bekommen.
Wohnort: Düsseldorf
Beruf: Dokumentarfilmerin, aktueller Film für den WDR „Behindert - Was darf ich werden?“
Handicap: Meine größte Schwäche ist meine Ungeduld mit mir und den Anderen.
Einfach mal stink faul sein – das wäre die Dokumentarfilmerin Renate Günther-Greene gerne einmal. Mit REHACARE.de sprach sie darüber, dass sie die Nase voll von Euro-Rettungsschirmen hat, über ihre Angst vor einer schweren Krankheit und über ihre Bewunderung für ihre Mutter.
REHACARE.de: Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht und worüber?
Renate Günther-Greene: Über meine Nachbarin, die mir gestern verkündete: „Sie werden Oma von Zwillingen.“ Sie hatte zwei Taubeneier unter meinem Balkon entdeckt.
REHACARE.de: An welchem Ort sind Sie am liebsten? Und warum?
Renate Günther-Greene: In meiner Wohnung. Sie ist meine Heimat.
REHACARE.de: Die letzte Mahlzeit in meinem Leben wäre …
Renate Günther-Greene: Diese Frage finde ich müßig. Erstens weiß ich gar nicht, was meine letzte Mahlzeit wäre. Außerdem weiß ich nicht, in welchem gesundheitlichen Zustand ich dann bin. Eines ist sicher, ich möchte meine Familie um mich haben. Das ist wichtiger als das was auf dem Löffel ist, bevor ich ihn abgebe.
REHACARE.de: Welcher Mensch hat Sie bisher am meisten beeinflusst?
Renate Günther-Greene: Meine Mutter. Als Kriegerwitwe zeigte sie Mut, Verantwortungsgefühl und Optimismus.
REHACARE.de: Gibt es etwas, das Sie eigentlich wegwerfen sollten, es aber nicht tun werden?
Renate Günther-Greene: Da gibt es viel, ich bin ein Nichtwegwerfer/Aufheber, besonders, wenn ich schöne Erinnerungen damit verbinde. Gegenstände haben auch eine Seele für mich wie Häuser oder Städte.
REHACARE.de: Sie haben eine Million im Lotto gewonnen. Was tun Sie mit dem Geld?
Renate Günther-Greene: Ein Drittel spende ich, mit dem Rest drehe ich einen großen, üppigen Dokumentarfilm. (Nicht vergessen: Zuerst frisst die Steuer 42 Prozent davon.)
REHACARE.de: Welchen Moment Ihres Lebens würden Sie gerne noch einmal erleben?
Renate Günther-Greene: Keinen. Das Leben ist Veränderung und soll uns mit Neuem konfrontieren. Die alten, schönen Erinnerungen nehmen
wir in unser Leben mit.

Renate Günter-Greene dreht leidenschaftlich gerne Dokumentarfilme; © panthermedia.net/Marc Dietrich
REHACARE.de: Ich wäre gern einmal …
Renate Günther-Greene: … stinkfaul.
REHACARE.de: Wovon haben Sie die Nase voll?
Renate Günther-Greene: Von Euro-Rettungsschirmen
REHACARE.de: Wobei können Sie am besten entspannen?
Renate Günther-Greene: In meinem Bett und in der Natur.
REHACARE.de: Ich höre gern Musik von …
Renate Günther-Greene: Ich bin eine Guckerin und Leserin, keine Hörerin.
REHACARE.de: Auf welche Fragen wünschen Sie sich eine Antwort?
Renate Günther-Greene: Warum kann man per Gesetz Familie Schlecker nicht dazu verdonnern, allen Besitz zu Gunsten der gekündigten Mitarbeiter aufzugeben und auch einmal ein Jahr von Hartz 4 zu leben?
REHACARE.de: Wovor haben Sie am meisten Angst?
Renate Günther-Greene: Einer schweren Krankheit.
REHACARE.de: Was wollen Sie im Leben noch erreichen?
Renate Günther-Greene: Alles, was mir als Wunsch oder Traum noch über den Weg läuft.
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