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NEC Wheelchair Tennis Masters 2003
NEC Wheelchair Tennis Masters 2003
Das Round Robin System, wie bei den ATP World Championships, garantiert, dass ein Spieler auf vier der Top-Acht-Spieler der Welt trifft, um sich den Titel zu sichern. 2000 wurden die ersten Doppel-Masters ausgetragen. Ellen de Lange (IWTA Tennis Manager) erfüllte sich mit der Ausarbeitung des Konzeptes einen Traum. „Doppel-Spieler haben uns stets mit äußerst spannenden Matches fasziniert, deshalb war es für mich eine Vision, dass auch die besten Doppel Teams der Welt um ein Top-Preisgeld und Punkte kämpfen würden.“
Der Titelverteidiger David Hall (USA) hatte in diesem Jahr einen schweren Stand in seinem Pool (Gegner Satoshi Saida (JPN) Tadeusz Kruszelnicki (POL) und Jayant Mistry (GBR)). Bis zum Zeitpunkt der British und der Austrian Open, die er im Finale gegen Robin Amerlaan (NED) und Kai Schrameyer (GER) verlor, war er 2003 ungeschlagen.
Im Pool von Kai Schrameyer spielten Robin Amerlaan (NED), Martin Legner (AUT) und Stephen Welch (USA).
Leider konnte der deutsche Topspieler Kai Schrameyer aus Heidelberg (WRL 5) seinen Erfolg als Halbfinalist (besten vier der Welt) aus dem letzten Jahr nicht wiederholen. Er verlor in seinem Pool zwei Matches und konnte so nicht mehr um den heiß begehrten Mastertitel kämpfen.
Die Semifinalisten waren: Saida, Welch, Amerlaan und Hall. Im Finale standen: Stephen Welch und Robin Amerlaan, aus dem Robin Amerlaan mit 6:3; 6:4 als Master-Sieger 2003 im Einzel hervorging.
Britta Siegers (RTHC Leverkusen) hat die Teilnahme der Masters Einzel (besten acht der Welt am Ende des Jahres 2003) knapp verfehlt. Ihre Weltranglistenposition zum Zeitpunkt der Nominierung war Platz 10. Master Siegerin der Damen wurde Esther Vergeer (NED) gegen Sharon Walraven (NED) mit 6:1; 6:3.
- Deutscher Rollstuhl-Tennis Verband
