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Zukunftsmusik: Handschuh mit künstlichen Muskeln

Zukunftsmusik: Handschuh mit künstlichen Muskeln

 

In den Handschuh sind künstliche Muskeln integriert, die den Patienten bei seinen Bewegungen unterstützen.

Das Intelligent Polymer Research Institute (IPRI) hat Fasern entwickelt, die in den Handschuh eingepasst werden und ihm damit Bewegungen ähnlich kontrahierender Muskeln ermöglichen. Dr. Tim Scott, Forschungsdirektor des Quadriplegic Hand Research Bereichs am RNSH, wandte diese Entwicklung im Bereich Muskel-ähnlicher Fasern auf eine Vorrichtung an, die der Hand wie ein Handschuh angepasst wird und die die Rehabilitation nach Handoperationen, -trauma oder -lähmungen unterstützt.

Die Entwicklung des Handschuhs wurde von ergänzenden Forschungserfolgen begünstigt. Wissenschaftler am IPRI haben in enger Zusammenarbeit mit einer Forschergruppe der Monash University eine Palette Salz-basierter Flüssigkeiten entwickelt, die die Leistungsfähigkeit künstlicher Muskeln um das tausendfache steigern.

Die Entdeckung der Flüssigkeiten hat die Entwicklung von künstlichen Muskeln so weit vorangetrieben, dass in einigen Jahren einfache Prothesen mit künstlichen Muskeln zur Verfügung stehen könnten.

"Diese neuen Salze verbessern die Leistungsmerkmale in Bezug auf Geschwindigkeit, Reaktion, Belastbarkeit und Lebensdauer erheblich," so Professor Gordon Wallace, Direktor des IPRI.

Bisher hatten Patienten in ihrer Rehabilitation nur Zugang zu schwerfälligen mechanischen Apparaten. "Wir verfügen jetzt über einen patentierten Handschuh, der wesentlich einfacher zu gebrauchen ist und der selbstverständlich, anders als die derzeitigen Geräte, tragbar ist."

Professor Wallace zufolge könnten zukünftige Weiterentwicklungen über derartige Handschuhe hinausgehen und in anderen Bereichen des Bewegungsapparats, wie beispielsweise im Bein, Anwendung finden.

- Weitere Informationen: University of Wollongong

 
 
 

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