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Wohnen, wie ich es möchte

Hamburg / Hollenbach (kobinet) «Wohnen wie ich es möchte - Mit Unterstützung kann ich das!» lautet der Titel einer Veranstaltung am 24. August in Hamburg. Sie stellt den Abschluss der Kampagne «Marsch aus den Institutionen - Reißt die Mauern nieder» dar. Veranstaltungsort ist bei Leben mit Behinderung Hamburg, Südring 36 in Hamburg-Winterhude. Sie beginnt um 13 und endet um 17 Uhr und richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner aus Wohngruppen, Beiräte von Wohngruppen und Menschen, die selbständig wohnen und Unterstützung erhalten wollen.

«Auf rund 60 Veranstaltungen statt der ursprünglich geplanten 42 werden wir Ende August zurückschauen können», berichtet Elke Bartz, Vorsitzende des Forums selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA). Dann läuft die offizielle, von der Aktion Mensch geförderte Kampagne aus. Das hieße jedoch nicht, dass der Marsch damit beendet sei, denn «noch gibt es viel zu viele Mauern, die eingerissen werden müssen, damit alle Menschen mit Behinderungen mitten in der Gemeinde leben können», so Bartz.

Viel Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit sei in den vergangenen Monaten geleistet worden, der «Marsch» zu einem festen Begriff geworden. «Es wurde sehr deutlich, wo die eigentlichen ‚Gegner' der so genannten Ambulantisierung sind», meint Bartz. «Die sind überall dort, wo es an behinderten Menschen zu verdienen gibt, die ihre Einrichtungen ‚gefüllt' sehen wollen. Die zweite Seite ist die, die für die Kosten aufzukommen hat. Hier gilt in der Regel ‚billig vor gut', egal ob die Menschenwürde und die Bedürfnisse der behinderten Menschen dabei auf der Strecke bleiben».

Die am 24. August stattfindende Veranstaltung sei ein würdiger Abschluss. Sie zeige, dass es auch anders ginge. Diese Veranstaltung in leichter Sprache «zum Mutmachen und Mitmachen», wie es in der Ausschreibung heißt, solle Menschen mit Lernschwierigkeiten ermuntern ihre eigenen Wünsche zu äußern und umzusetzen. hjr

Ablauf der Veranstaltung:

Referate:

- Elke Bartz, Kampagne «Marsch aus den Institutionen»: «Lieber daheim als im Heim»
- Ulrike Meyer-Glitza, Bewohnerbeirat Altona von Leben mit Behinderung Hamburg: «Wohnen wie ich es möchte»
- Doris Haake, People first Hamburg: «Mit der Persönlichen Zukunftsplanung neue Wege gehen»
- Dr. Stephan Peiffer, Geschäftsführung von Leben mit Behinderung Hamburg: «Von der Wohngruppe in die eigene Wohnung»"
Arbeitsgruppen:
- Wie will ich wohnen?
- Welche Unterstützung brauche ich?
- Wie sollen die Hilfen organisiert sein?
Abschlussplenum / Zusammenfassung der Ergebnisse

Rückfragen beantwortet Mathias Westecker, Leben mit Behinderung Hamburg, Tel. 040 270 790 918, westecker@lmbhh.de

Anmeldung bei Barbara Petzel, Leben mit Behinderung Hamburg, Südring 36, 22303 Hamburg, Tel. 040 270 790 949; Fax: 040 270 790 948; petzel@lmbhh.de
 



 
 
 

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