Nachgefragt bei Dagmar Marth, Unfallkrankenhaus Berlin

"Beim Peer Counseling bestimmen die Bedürfnisse des Patienten den Gesprächsverlauf"

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert in Artikel 26 Unterstützung für Menschen mit Behinderung in Form von sogenannten Peers, die ebenfalls in ihrer Situation sind. Das Prinzip des Peer Counselings wird daher immer mehr umgesetzt. Auch die Dipl. Pädagogin Dagmar Marth berät seit neun Jahren sowohl ehrenamtlich als auch professionell Menschen mit Amputationen. REHACARE.de sprach mit ihr über das Projekt Peers im Krankenhaus (PiK).

28.04.2015

Foto: Dagmar Marth; Copyright: Silvia von Eigen

Dagmar Marth; © Silvia von Eigen

Foto: Patient, Dr. Melissa Beirau und Dagmar Marth; Copyright: ukb

Dagmar Marth: "Du sagst, ich müsse es anderen zugestehen, dass sie schockiert sind, wenn sie mich sehen. Deine Worte sind scharf wie ein Dolch, der mich trifft. Du lässt dich täuschen, von dem, was dein Auge sieht. Sieh mit dem Herzen, dann siehst du mich"; © ukb

Foto: Patient Martin Malicki, Dagmar Marth beim Peergespräch; Copyright: ukb

Peergespräche sollen Patienten dabei helfen, eine Amputation besser zu verarbeiten; © ukb

Foto: Nadine Lormis; Copyright: B. Frommann

© B. Frommann