Bildung und Beruf: Inklusion ist noch zu oft ein Fremdwort

02.11.2018

Foto: Ein Schreiben der Bundesagentur für Arbeit; Copyright: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Hat man die Hürden Schule und Ausbildung oder Studium genommen, steht einem als Mensch mit Behinderung in Deutschland meist die größte Hürde bevor: einen Arbeitsplatz finden.

Leuchttürme in Sachen Inklusion

Foto: Vier Schüler sitzen an einem Tisch in der Klasse, einer der Schüler nutzt einen Rollstuhl; Copyright: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Inklusive Schulen wie die Sophie-Scholl Schule in Berlin zeigen wie Inklusion gelingen kann und auch Universitäten sind vielerorts auf Studierende mit Behinderung eingestellt. Wenn Inklusion von Anfang an kein Thema ist, wäre es auch später kein Problem, einen Job zu finden.

Hürden in Studium und bei der Jobsuche

Foto: Eine junge Frau gießt hinter der Theke eines Cafes Getränke ein; Copyright: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Weil Methap Yalcin Lernschwierigkeiten hat, ist sie laut Gutachten der Agentur für Arbeit nicht arbeitsmarktfähig und kann keine Ausbildung machen. Dabei beweist sie seit zwei Jahren das Gegenteil. Bürokratische Hürden wie diese erschweren Menschen mit Behinderung den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Flexibilität und weniger Bürokratie sind die Zauberwörter

Foto: Der angehende Tischler David Völzmann bei der Arbeit; Copyright: Jörg Farys | Gesellschaftsbilder.de

Flexibel sein und Kompromisse eingehen, nicht nur erwarten, dass einem der Arbeitgeber entgegen kommt - dann klappt es auch mit einer Anstellung, so David Völzmann.

Deutschland und die UN-Behindertenrechtskonvention

Foto: Anne Hofmann; Copyright: privat

Weitere Beiträge im Thema des Monats November: